Lebenslabyrinth - meine Geschichte

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documenta 14 - in Kassel

…nun ist sie eröffnet, die Stadt pulsiert im Flair der neuen Kunstwerke. Aller 5 Jahre trifft sich hier den Sommer lang die internationale Kunstszene mit meist politischer Prägung.
Schon in den Wochen zuvor war dies immer stärker zu spüren, erzählte meine Freundin in KS, als wir durch die Straßen schlenderten. Ich besuchte sie am vergangenen Pfingstwochenende dort und konnte so die Spannung auf den Start der Documenta-Ausstellung regelrecht einatmen. Zu sehen waren schon errichtete Außenobjekte, die sehr interessante Einblicke in die politische Grundaussage der Ausstellung aufzeigen. .. -  nach meiner  Ankunft zum Abendessen, machten wir noch einen kleinen Rundgang,  sie lenkte  die Schritte auf das wohl markanteste Kunstwerk am Friedrichsplatz zu  - dem „Parthenon“  - ein tempelartiger Bau, der mit ehemals zensierten Büchern in der ganzen Welt bestückt ist und wohl auch weiterhin noch wird:





…und nicht weit entfernt am Königsplatz wuchs in den Wochen zuvor verdeckt ein Obelisk in die Höh‘ mit arabischen Schriftzeichen und vorn in Goldschrift steht: „Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt“:


Am nächsten Tag setzten wir bei unverhofft schönerem Wetter als vorausgesagt, den kleinen „Vorsaison“-Kunsttrip fort, begannen mit einem Spaziergang in der Aue hin zur Orangerie, vor der wir auch auf ein Documenta-Objekt stießen - eine Art „Zahnrädermodeli“:


…und dann wieder ganz in der Nähe des Parthenon qualmte es auf dem Stadtturm - was wohl so manchen ahnungslosen Touristen schon zum Notruf veranlasste:


…wieder am Friedrichplatz angelangt: neben Fridericianum und Parthenon  ein alter Säulenbau, auf dem Figuren einer früheren Documenta zu sehen sind und der ausgefüllt ist mit Spruchtüchern in den verschiedensten Weltsprachen:


… dann ging es links entlang auf der Königsstraße am Rathaus vorbei geradewegs in die Wilhelmshöher Allee, die am Anfang von "Torwachen"-Bauten gesäumt ist… sie waren bereits symbolisch in alte Kakao - und Kaffeesäcke gehüllt, so dass die Umrisse sehr plastisch hervortraten und man gleichzeitig etwas ruinenhaftes, ja zerstörtes, in den Bauten erkannte und optisch spürte:

… ein Kunstwerk das ergreift und begreifen lässt!

Der Tag endete mit einem Kinobesuch im Programm-Kino: gezeigt wurde der Film „Boeys“ - für die Kasseler durchaus „ein Begriff“… - fast ausschließlich aus alten Archivaufnahmen - wurde dokumentarisch sein Leben als Künstler dargestellt, manchmal etwas „brüchig“ in größeren Sprüngen, so dass es schwer fiel eine Lebenslinie zu erkennen - aber vlt. war es auch Stilmittel, um das kontroverse Leben als solches darzustellen... für Kassel jedenfalls ist er mit seinem 7000-Eichen-documenta-Kunstprojekt in bleibender Erinnerung - und somit zu jeder Jahreszeit immer wieder neu präsent...
http://beuys-der-film.de/


Die Sommerferien nahen und so werde ich den"Vorgeschmack" mit einem erneuten Besuch in Kassel vertiefen und möchte dies  auch allen Lesern empfehlen...es wird sich sicher lohnen!


4 Kommentare 11.6.17 20:40, kommentieren

Petitionen contra Schönheitscreme und Regenwaldrodung

...groß Worte drum mach ich nicht - sie bleiben eher im Hals stecken - aber den Aufruf hier als Info weitergeben:

https://www.regenwald.org/petitionen/987/opfert-unseren-regenwald-nicht-fuer-olympia?mtu=239566071&t=406 

https://www.regenwald.org/petitionen/1076/die-eu-muss-elfenbeinhandel-komplett-verbieten?mtu=241659618&t=2806

Die letzte Nachricht in meinem @-Postfach war:


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Für Schönheitscreme: Wilderer ziehen den Elefanten die Haut ab

Die Wilderer töten grausam und brutal: Sie jagen die Elefanten mit Giftpfeilen und ziehen ihnen die Haut ab. Alles nur, weil ihre Kunden in China an die Heilkraft der Elefantenhaut glauben. Kleine Stücke getrockneter Haut werden dazu verbrannt, die Asche wird mit Kokosöl verrührt. Das soll gegen Ekzeme helfen.

In Myanmar wurden in den vergangenen vier Jahren bis zu 110 gehäutete Elefanten gefunden – in einem Land, in dem nur noch 2.000 der Tiere leben.

Nicht nur Wunderglaube rottet die Elefanten aus, sondern auch die Gier nach Elfenbein. Hierfür sterben in Afrika tausende Tiere.

Beides zusammen – Wilderei für Haut und für Elfenbein - gefährdet die Elefanten der Welt akut. In wenigen Jahren könnten sie in Asien und Afrika ausgestorben sein – wir müssen sofort handeln!

Weltweit müssen Wilderer und Regierungen wissen, dass Millionen Menschen für das Überleben der Elefanten kämpfen. Ganz zentral ist dabei die EU mit ihrem globalen Gewicht.

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition an die EU, mehr für den Schutz der Elefanten zu tun.

Zur Petition:     https://www.regenwald.org/petitionen/1076/die-eu-muss-elfenbeinhandel-komplett-verbieten?mtu=241659618&t=2806


Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Rettung für Sumatras Waldelefanten

Die kleinsten Mitglieder der Asiatischen Elefanten verlieren ihre Lebensräume. Sie werden gewildert und auf den Plantagen vergiftet, die einmal ihr Regenwald waren. Unsere Partner tun alles, um Natur und Wildtiere zu schützen. Dafür brauchen sie unsere Hilfe.

Sie bilden Ranger aus, die regelmäßig die Wälder durchstreifen, Holzfäller und Wilderer stellen und anzeigen, Fallen entschärfen. Experten-Teams und Kamera-Fallen sollen über die Wanderwege der Elefanten Aufschluss geben. Außerdem brauchen sie Geld für Workshops mit der Bevölkerung und Anwaltskosten.

„Sumatra-Elefanten sind unserer Freunde - wir dürfen sie nicht verlieren“, sagt der Naturschützer Marhoni. Danke für Ihre Hilfe.

Jetzt spenden:     https://www.regenwald.org/spende/231/rettung-fur-sumatras-waldelefanten?mtu=241659618&t=3074


Sie bekommen diesen Newsletter, weil Sie vermutlich an einer Protest- oder Spendenaktion auf unserer Website teilgenommen haben. Zum Abbestellen oder Editieren Ihrer Einstellungen auf den folgenden Link klicken: https://www.regenwald.org/newsletter/edit-subscription/5134ecff348edad7ccc9f70b3dcc5767620f0ceeed9ffdc188e4ab7a14b5947b

2 Kommentare 15.5.17 11:37, kommentieren

Hoffentlich nie wieder?

Puh! - "alles war weg!" - nicht nur die vielen selbstgeschriebenen Worte und Gedanken, sondern auch die der anderen - also von Euch, liebe Schreiber und Leser! Als ich vor ein paar Tagen, ja mittlerweile gut eine Woche, merkte, dass gar keine Blogbenachrichtigungen in meinem Mailpostfach mehr landeten und so direkt myblog aufrufen wollt, war ich schon sehr erschrocken bei dem permanent angezeigten "Seitenladefehler" und bei dem Gedanken, dass nun "alles weg" sein kann/könnt - einfach so!...Sicher ist es Euch genauso ergangen!

Und so melde ich mich doch noch mal hier auf dem Blog, denn ich bin schon arg  am Grübeln, wie ich mein Vorhaben, einen neuen Blog zu öffnen und eh dabei  vorhatte/-habe, diesen "alten" als Archiv anzukoppeln, wie man das nun "sicher(er)" umsetzen kann...

Eigentlich schade, wenn diese ja eigentlich gerade begrüßenswerte unkomplitzierte Blogplattform so an Vertrauen einbüßen tut ...andererseits einem mal aus dem naiven Sicherheitsgefühl aufschreckt ;-)  - letzteres als "positiver Denkzettel" gemeint...

 So freu ich mich über Leser-Rückmeldungen per Kommentar oder Mail zum Gedankenaustausch rund um das "gesicherte" Bloggen.

LG Dorehn

 

8 Kommentare 15.2.17 10:41, kommentieren

Auf Wiedersehen


Frohe Weihnachtsfesttage und ein gesundes Neues Jahr!

 

Liebe Blogfreunde, liebe Leser,

ich werde diesen Blog mit einem Passwort schließen und im kommenden Jahr wohl einen Neuen beginnen. Viel ist in den letzten Wochen geschehen...

LG, Dorehn


4 Kommentare 23.12.16 18:12, kommentieren

Die gerechteste Steuer der Welt

...erklärt sich von Selbst - zumindest versuche ich die Eigenverantwortungspflicht der Banken da (in dem Link-Video) "herauszuhören" - und dafür geb ich mein "Ja - dringende Notwendigleit"!... und hoffe, hier noch ein paar "Unterschrifts-Enthusiasten" zu finden... *LG Dorehn

https://blog.campact.de/2016/11/die-gerechteste-steuer-der-welt/

(ist einfach anzuklicken unter der Rubrik "Links" auf der linken Navigationsleiste)

 

2 Kommentare 28.11.16 01:41, kommentieren

Elias

…ein Oratorium von Felix Mendelssohn-Bartholdy nach alttestamentlicher Geschichte.
http://www.nw.de/kultur_und_freizeit/musik/musik/20978969_Konzert-in-der-Oetkerhalle-Bielefeld-zeigt-stimmige-Elias.html
Als ich Simon vorige Woche am Telefon kurz erzählte, dass ich am Sonntag das zweistündige Chorwerk mit Orchester und Solisten in Bielefeld im Chor mitsingen werde – und ich freute mich in zweierlei Hinsicht drauf: einerseits auf diese Musik! – schon lange wollte ich das große „gesangssinfonische“ Werk einfach mal mitsingen können, Jahre, eher  gezählte 2 Jahrzehnte(!) liegt es zurück, dass ich die Gelegenheit, große Chormusik mitzusingen, wahrnahm - als ich noch im Meller Raum wohnte...  Nun ist  es  ein Oratorium, welches ich noch nie mitgesungen hab und so musste ich mich in arg kurzer Zeit  (11Tage vor  der Aufführung war die erste spontane Gelegenheit zu einer Probe zu fahren) auf den „Elias“ einstimmen und die Sopranstimme lernen - dabei erschließt sich mir wie von selbst die  Dramaturgie in Musik und Text  - könnt mich jetzt darin auslassen!...
Aber ich bin ganz vom Telefonat mit Simon abgekommen - also - als ich von Mendelssohn erzählte, fragte er, ob das der "Bartholdy" sei - (ja "der"  - meine Antwort) - ja, "Den" kenne er - hat Ihn schon auf youtube gehört und fand  die Musik echt gut - und ich war so erstaunt, das zu hören, ja , auch erfreut - wo ich doch dachte, außer Techno u. Hardrock kommt da nix an seine Ohren... - und - nun kommt die zweite Hinsicht:

Wie kam ich dazu so spontan, trotzt meiner vielen Tätigkeiten, mitzusingen? Das auch noch! - nicht eher mal Zeit zum "Seele baumeln lassen" nehmen? - Was, oder vielmehr Wer, ist der "Input" zum Mitsingen?...M.! - mit M. hat sich eine liebevolle Beziehung angebahnt -  auch wenn ich noch immer etwas auf Abstand geh, der zwar räumlich sowieso vorhanden ist, da er ausgerechnet aus Herford(!) kommt... Hin und her gerissen in den Erinnerungen an Claus, wollt ich nach dem ersten kennenlernen im Sommer  lieber nix mit M."anfangen", um mich nicht in einen Konflikt zu bringen - aber die Neugier überwog doch und auch wenn es nicht die unmittelbare "Liebe auf den ersten Blick" war, fühl ich ein "Ankommen" - anders und doch vertraulich - in Gemeinsamkeiten, was Interessen, Erfahrungen, Wünsche anbelangt. Seine Aufrichtigkeit, Herzlichkeit, seine Spontanität ist wohltuend. Das gemeinsam verbrachte Elias-Konzert-Wochenende, was durchaus kräftezehrend war, aber auch Zeit füreinander blieb, ist vorbei... - und - nun ist es an der Zeit, dass ich bei mir im Innern beginne aufzuräumen... Trotzdem die Beziehung noch in den Anfängen ist,  versuche ich M. meine Widersprüche deutlich zu machen, ja, seiner "Euphorie für mich" eher mit Lebensauseinandersetzung zu begegnen - davon ausgehend, dass sich im Laufe der Zeit viel "Lebensgeschichte" mit Beziehungsgefügen angesammelt hat, die mir und so auch ihm Verwirrung bringen kann...
Dem Weihnachtsfest sehe ich da auch mit Zwiespalt entgegen - wollt ja am liebsten "abhauen", in dem ich (mit Simon) nach Irland zu Mirjam fliege - aber, Simon will nicht und ich will ihn hier zu den Feiertagen nicht allein lassen... mit wem "feiern"? - doch wieder fast schon "traditionell" mit S.? oder erstmals mit M.?... da wünsch ich mir einen Schutzengel herbei, wie es im "Elias" so wunderbar klingt:

https://www.youtube.com/watch?v=40CnTO3EJHw

5 Kommentare 16.11.16 12:22, kommentieren

Die Krahniche ziehen

...die Zeit vergeht so schnell – von den bunten Farben des Herbstes hab ich dieses Jahr nicht viel mitbekommen – ja, ich nahm in kurzen Momenten die Blätterfärbung eher im Vorübergehen wahr – und bald ist es ganz weg, das Bunt! Während meiner Winterapfel-Erntetour bei meiner Kollegin und ihrer großen Apfelplantage sammelten sich kreischend die Kraniche und zogen in Formationen hoch am Himmel über uns hinweg – der Herbst in der Natur neigt sich dem Ende...

Und so war auch die eher kurze Fahrt nach B voriges WE schon recht frischkühl – ein Mix aus grauem Himmel, Sonne und Regen – ähnlich meiner emotionalen Stimmung in den Besuchstagen. Zum Einen zog mich die Situation um Simon und seine Eigensinnigkeit eher runter – trotzdem er auch aufgeschlossen war - vlt.auch aufgefangen durch den Begegnungen in einer Selbsthilfegruppe, die ihm gut tut - das ist aus seinen Worten herauszuhören – und auch die Zuversicht auf ein neues betreutes Wohnen, wenn...ja, wenn er bis dahin standhaft bleibt und sich nix reinpfeift aus Frust vor seiner Situation – Selbstdisziplin und im Innern stabil bleiben, sich nicht selber erneut aufgeben z.B. auch durch den Verlust von Michelle – wobei sie die Freundschaft zu ihm hält, wenn auch mit dem dazugehörigen Abstand. Vor einem Treffen mit mir scheute sie sich aber, ich mailte ihr im Nachhinein mein Verständnis für den Zustand. Simon zeigte mir sein „Hostel“ - „naajaa“ - würd man sagen - ziemlich heruntergekommen und an lauter Verkehrstraße - jedenfalls ich würde für so was nicht 35€ pro Nacht ohne Frühstück zahlen wollen(!)

Lichtblicke waren die Unternehmungen durch Berlin: so entdeckte ich eher zufällig beim Schlendern am Sony-Center entlang ein kl. Hinweisschild zu einem Musikinstrumentenmuseum, das am hinteren Anbau der Philharmonie untergebracht ist – mit Audiogiude und (Vor-)Führung wurde es ein hochinteressanter Besuch... z.T. echte Raritäten waren zu sehen – oder? - schon mal was von einem „Wurstfagott“ gehört? - *g*- ich vorher jedenfalls noch nicht... Auch der spontane Besuch des ehemaligen „Hamburger Bahnhof“ - jetzt Museum für Gegenwartskunst – war interessant, verbunden mit einem „Aha“, als ich in unmittelbarer Nähe das Naturkundemuseum wiederentdeckte, das ich vor viiielen Jahren – also anno Sommer 1997, als Simon und Mirjam noch kleine Kids waren - besuchte und ich mit ihnen das riesige Saurierskelett bestaunte... Es war mir gar nicht mehr bewusst, wo es sich befand... (Es hat sich in der Zwischenzeit ja viel getan in B, so dass ich in den letzten Jahren in ganz anderen Ecken von Berlin unterwegs war)... so war ich diesmal auch erstmals einen Abend in der Neuköllner Oper gewesen – habe „Tosca G8“ gesehen und gehört – und war beeindruckt, mit welch wenig Requisite und Raum eine große Oper von Puccini in ein kleines Kammerspiel um Macht und Gewalt zum G8-Gipfel in Genua, Sommer 2001, eingebettet wurde – mit hervorragenden Sängerstimmen, Schauspiel und Spannung, gepaart mit sarkastischer Ironie und humorverstandenem Lachen des Publikums – ein gelungener Abend in quasi studiohafter Atmosphäre!

Zwischendurch - in der vormittäglicher Ruhe in Ra's Zimmer, wo ich übernachten konnte - stand ich mit meinem Notebook „im Gespräch“, recherierte an meinem Bach-Konzertvorhaben zeitaufwendig weiter – und...bis das losgeht, werden die Kraniche wiederkommen... !


1 Kommentar 24.10.16 11:23, kommentieren

Herbstferien - Aktionen und weite Vorausgedanken

...die Ferienzeit ist fast rum und ich könnt mal noch eine Woche mehr...(?) - nein - geht nicht, nur den kommenden Montag werd ich mir noch freinehmen, in dem ich meinen Klavierschülern in den Ferien den Unterricht vorweg erteilte – mal so zwischen der begonnenen Badsanierung im oberen Bereich meines Häuschens mit komplett neuer Wasserverrohrung – was nicht ich, sondern natürlich vom Handwerker gemacht wird - aber dabei sein, muss man halt. Bevor es nun zur „Verkleidung“ des durchlöcherten offenen Mauerwerks geht (Fliesen etc., die auch mit vielen Baumarkttouren zusammengesucht sein „wollten) - wird eine Pause eingelegt, damit ich noch ein paar Tage wieder nach B fahren kann...

Sporadisch war immer mal tel. Kontakt möglich, sowohl mit Simon in B, als auch mit Mirjam in Irland. Sie fühlt sich seit langem wieder mal total entspannt bei soviel Natur pur um sich... Ich hoffe, in den kommenden Tagen mit Simon wieder ein bisschen ins Reine zu kommen – und Ra hat schon zugesagt, dass ich bei ihr übernachten kann...werde heut abend noch per Mitfahrgelegenheit starten...

Bei allem Aktionismus, der neben der Zeit eben auch Kraft kostet, bin ich gedanklich seit geraumer Zeit mit einer ganz anderen Ebene beschäftigt – irgendwann stand es vor mir wie ein Geistesblitz – zwar noch diffus, was die Umsetzung anbelangt, aber die gedankliche Verbindung eines Solo-Konzertprogramms mit dem 333. Geburtstag von Bach (2018) war plötzlich da - wobei der Beginn des 333. „Lebensjahrs“ schon Frühjahr 2017 ist (!)... Da Bach selber manchmal gern sich in Zahlensymbolik ausdrückte und dies von diversen Musikforschern teils total auf die Spitze getrieben wird - so dass es schon curious wirkt/wird - kam mir der Gedanke, mein Konzertvorhaben mit einem Zahlen-Wort-Spiel zu betiteln – was einen interessanten Rahmen gibt. Schon im diesjährigen Frühsommer hatte ich den Gedanken eines Soloprogramms als Benefizkonzert vor Augen, hatte Kontakt zur hiesigen Diakonischen Suchthilfe aufgenommen, wo auch in einem schönen Rahmen und Raum im Frühjahr 2017 der Auftakt sein wird für mein Vorhaben – jetzt schon klarer in der Form - 37x innerhalb von zwei Jahren (2017/18) mit je 9 Werken von Bach aufzutreten (37x9=333). Illusion? - Realismus?

In der Aufbau-und Erarbeitungsphase hängt auch immer eine Menge Recherche dran – heutzutage ja nicht mehr ganz so beschwerlich durch Bücher wälzen, Tel.nr. raussuchen etc., sondern per Mausklicks beim „Freund und Helfer“- dem Internet die richtigen Seiten finden... so bin ich auch vom vormals ausgehenden allgemeinen „Suchthilfe-Benefiz“-Gedanken jetzt eher damit beschäftigt, konkreter mich auf Musikprojekt-(Hilfs-)Angebote in der „Szene“ zu verlegen, um auch selber das/die Projekt/e verfolgen zu können.

Was treibt mich dazu? - die unmittelbare Betroffenheit durch meinem Sohn ist es - klar - sehr bewusst. Schon länger - seit Februar diesen Jahres - suchte ich ein „Ventil“, um mein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit in Bezug der Suchtproblematik umzupolen... - und das ist bei mir halt die Musik - insbesondere die Musik von Bach – ich hab soviel von ihm schon einstudiert – und das Repertoire wartet regelrecht drauf, endlich mal aufgeführt zu werden... mein ständiger Begleiter wird das Cembalo sein, aber je nach räumlicher Gegenbenheit freu ich mich aufs Klavier und auf die Orgel, um verschiedentlich ein Stück mit anderer Klangfarbe spielen zu können – nun red ich schon in der Zukunft... Noch gibt es viel zu tun, dies langfristig vorauszuplanen -viele Konzertanfragen müssen jetzt noch Ende Oktober/Anfang November getätigt sein, damit aus den "Geistesblitzen" ab dem 21. März 2017  Realität wird...

3 Kommentare 12.10.16 10:16, kommentieren