Lebenslabyrinth - meine Geschichte

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Petition contra Abholzung der Wälder

 << der Online-Link zur Petition ist im linken Feld zu finden oder hier per kopieren mgl.:

https://www.regenwald.org/petitionen/1120/500-jahre-alt-und-jetzt-gefaellt-beendet-den-kahlschlag-in-kanada?mtu=292861922&t=3789

 

2.12.17 14:54, kommentieren

weiter, immer weiter... weiter...weiter so?

...nein, das war nicht so abgemacht, als ich meinen Sohn holte aus Berlin am 18.9., samt seinen Habseligkeiten aus der Betreuten Wohnung des DND, wo er seit Anfang Juli keinen Zutritt mehr hatte... hollah, das war wieder mal eine der  "peinlichen" Situationen, die Überwindung kosten, dieses verdreckte Zimmer außer dem Mobiliar - das gehört ja dem DND - auszuräumen. Schnell entscheiden, was kommt in die Mülltonne, was kommt mit - und ab damit auf die Autobahn, bis zum Abend mußt ich zurück sein, die Arbeit - der Chor - erwartete mich...

Zumindest der nächste Tag war gesichert, die Anlaufstelle für die (Weiter-) Substitution hier in OS war schon kontaktet, ein Erstgespräch mit der Mitarbeiterin der Drogenhilfe fand statt, bei dem ich dabei sein konnte... - hatte die Erwartung des offenen Umgangs diesbezüglich schon in B von ihm zustimmend gefordert, dafür, dass ich ihn dort aus dem "Sumpf" hole und meine Tür ihm (wieder) öffne -(wohnen wollte er aber bei seinem Freund, der ihm sein Zi in der WG zur Verfügung stellte) - und...ihm natürlich helfen will, in Therapie zu kommen, was er vorhatte. Simon verschriftlichte dies in dem Erstantrag, sprach offen mit der Mitarbeiterin über sein vordringliches Anliegen und seine Beweggründe(!)...ihre Reaktion: ja - gemach, gemach - komm erst mal an hier, in Ruhe, erst mal peu à peu...(?? irgendwie klingelte es bei mir im Innern!)

  ...soviel zur Vorgeschichte - erst mal ein Schnitt hier.

Gestern fiel mir einer der Überweisungsscheine, bzw. wahrscheinlich der letzte Verordnung zur KH-behandlung in B, in die Hände. Ich hatte mich erneut nach längerer Zeit aufgerafft, den Stapel Unterlagen von meinem Sohn weiter zu sichten (z.T. überhaupt erst mal die "aufgelaufenen" Briefsendungen - meist Schuldenmahnungen - zu öffnen), die sich bei ihm im Zimmer in B im ersten Halbjahr angesammelt haben... 

...zurück > Berlin Anfang Sept.: ...die Tage/eher Wochen zuvor gab es wohl immer wieder Anläufe seinerseits, den Schritt erneut ins KH zur Entgiftung zu schaffen, zu guter Letzt "wollte (??) ihn aber kein KH aufnehmen", selbst seine (Haus-/Drogen-) Ärztin  konnte diese Aussage nicht wahrhaben, telefonierte selber rum...

...Verbindung halten, war meine Grundgedanke - Simon stand auf der Straße seit seinem - ursprünglich nur vorübergehenden - Rausschmiß aus dem Betreuten Wohnen, hatte zwar eine Unterschlupfmöglichkeit bei Mirjam und einem (Straßen-)Freund, aber... und ich hatte selber wahnsinnig viel zu tun (zu viel), doch eine innere Unruhe packte mich, zwischen Klavierunterrichten und Chorprobe versuchte ich ihn zu erreichen - er meldet sich - in der Stimme lag totale Endstimmung - ihm war wieder das Portomonaie mit Kontocard, Monatsfahrkarte, Krankenkarte abhanden gekommen (in seinem Zustand sicher eine leichte Sache) - er "wollt nicht mehr" - saß im U-Bahnhof... er brauchte jemand zum Sprechen, das spürte ich, aber ich musste los zur Arbeit! - ich sandte M. aufrufend eine Nachricht, dringend Verbindung mit Simon aufzunehmen, ihn irgendwie beruhigen, auch Mirjam rief ich an, bat sie, ihn zu sich zu holen, auch wenn es Überwindung kostet... der Sprung ins "Niemandland" war sehr nahe...

Ich nahm mir spontan einen Montag (18.9.) frei, um Simon und seine Habseligkeiten aus der Betreuungswohnung zu holen, die er nunmehr eh bis Ende des Monats geräumt haben sollte. Das war nur wochentags mgl. im Beisein des Betreuers zwecks Einlass... M. kam mit, wir fuhren Sonntagabend nach B, trafen Simon an, gingen gemeinsam noch mal zum Inder Goya II esssen, warteten auf Mirjam, die noch von Prag zurück unterwegs war - eine tschechische Freundin ihres damaligen Auslandsschuljahrganges dort hatte geheiratet - sie war geschlaucht vom WE und den Tränen nahe... auch sie stand vor neuen Anforderungen am Ende des Studentenlebens - ab Oktober den Sprung in die Arbeitswelt zu schaffen...

> und was nun?

Viele Wege waren zu gehen zum (Neu-)Anfang hier - als Erstes das Wohnungsmeldeamt mit 4 Anläufen, bis alles "passte" (ein "Untermietvertrag" musste her, eine amtliche Mietbescheinigung, "nervige" Öffnungszeiten des Bürgeramtes -es dauerte gut eine Woche..., weiter: - der Gang zum Sozialamt zur Kostenübernahme des Drogenhilfsdienstes, neues Konto mit Schuldensperre eröffnen, (Neu-)Antrag beim Jobcenter stellen, Sozialticket organisieren - dringend notwendig für die Fahrt zur Substitutionsstelle und Schwarzfahrerei zu vermeiden,.bei der Krankenkasse um neue Krankenkarte bitten - die hattens auch nicht so eilig mit so einem "Kunden"...und, und... da kann man sich wohl schnell dran gewöhnen, dass Mutter alle Notwendigkeiten zahlt! - oft hielt er sich tags bei mir auf - die WG-Freunde gingen ihrer Arbeit nach - lieber so, als auf der Straße rum hängen, war mein Gedanke...außerdem könnt ich gut Hilfe gebrauchen für den Garten (Sträucher schneiden, umgraben, neues Hochbeet aus Paletten bauen) - schwitz, schwitz - die mittlerweile arg überdosierte Medikation mit dem Substitut u.a. machte ihn tagmüde, schlapp, gereizt...und der Schweiß rann ihm nur so übers Gesicht, das er ständig ein Handtuch griffbereit haben musst... ein kräftiger Körper, der innerlich völlig kaputt war... KRANK! - aber das Thema Therapie war im Laufe von 4 Wochen nicht mehr auf der Akutliste bei der Arbeit mit seiner Sozialarbeiterin - eher: eine eigene Wohnung finden!...wozu? ...war er "fähig"/"gesund genug"? Fand sie, dass er sich selbst "auf die Reihe" bringen kann? - oder nur, damit er "seine Ruhe" haben kann?...ich fuhr mit zur Drogenhilfe, um ein Gespräch zu dritt zu führen...hab mir die Nacht zuvor genau überlegt/notiert, was ich alles anbringen will - das legt ich ihr vor - sie las es nebenbei, nahm es zur Kenntnis - einiges war ihr noch nicht aufgefallen...klar, wenn statt zwischen 8-10uhr erst zwischen 11-12uhr die Substitutausgabe ist, da kann ja der Vormittag verschlafen werden, genug Zeit, um "frisch" zu erscheinen - und der Schein kann bei ihm sehr trügerisch sein... in ihrer "Ratlosigkeit" dehte sie den Spieß um, verwies auf Simons  (mittlerweile durch sie sich gestützt fühlend) "Meinung", dass er "es" schaffen will ohne Therapie mit dem Ratschlag an mich: ich sollte zur psychsozialen Beratung für Angehörige gehen, dort - zur nächsten Haustür rein - also gleich nebenan...

...und weiter? 


1 Kommentar 21.11.17 03:18, kommentieren

vom Umweltinstitut München

Glyphosat in der Endlosschleife?


 

hier ist es:

https://www.youtube.com/watch?v=2IE_1lcumuE

 

1 Kommentar 15.11.17 01:06, kommentieren

...endlich der Urlaubsbericht - Teil 1

…habe sehr überlegt, ob ich noch vom Urlaub im Juli (8 - 22.) berichte oder…  - denn, ich hab mich sehr verschätzt in meinem Zeitmanagement - leider zu wenige Tage bis zum neuen Schuljahrsbeginn! - gut - der ging zum Glück eher entspannt los und ich hatte auch kurz überlegt, lieber  von der Documenta in KS zu berichten, wo ich mich vergangenes WE ausgiebig tummelte - aber ich will mir jetzt die Zeit nehmen, den Urlaubstagen nachzusinnen: 

Urlaubstage Teil 1: durch Berlin - Potsdam - Wittenberg mit dem Rad

…als klar wurde, dass die Reise anders verlaufen wird als geplant (Donauradweg Passau-Wien), war ich froh, nur erste ÜN-Buchungen im Voraus gemacht zu haben, die noch stornierbar waren… warum umplanen? …Simons Zustand hatte mich die Tage zuvor Anfang Juli bei meinem Besuch in B in Aufregung versetzt - vor meinen Augen zum vereinbarten Gespräch mit seiner Betreuung  wurde er aus dem „Betreuten Wohnen“ vorerst vor die Tür gesetzt - ihm selber war nur zum Heulen - aber er hatte wohl die Verwarnungen nicht ernst genug genommen… nun hieß es für ihn, erstmal ÜN in der „Krisenwohnung“ und zum Entzug bereit sein… mit unguten Gefühl musste ich wieder nachhause und konnte mit Selber-sorglos-Urlauben erst mal gar nix mehr anfangen - auch M. nicht, der einen recht guten „Draht“ zu Simon seit Dez. vergangenen Jahres aufgebaut hatte und…relativ spontan den Vorschlag machte, doch vlt. eher nach B zu fahren -  dort den „Urlaub“ zu beginnen und mal sehen, was sich dann ergibt (er hatte nur  14 Urlaubstage!)… also die fertigen Räder gesattelt und gen B… - eine ÜN fand sich „privat“ per Internet über Airbnb - etwas abenteuerlich diese Plattform, aber es klappte… und wie nahm es Simon auf? (Mirjam war zu dem Zeitpunkt gerade auf dem Folkfestival in Rudolstadt/Thüringen…sonst war nicht viel an „Außenkontakt“…Michelle war ja schon das ganze Jahr „weg“ - wieder in Frankreich) ...in den Tagen schwankte seine Stimmung zwischen Frohsein und Frustration - auf einer Seite fühlte er sich unterstützt, auf der anderen wollte er sich am liebsten nur „verkriechen“ - ein tel.-vereinbarter Treff zum Essen/Gespräch o.a. konnte sich bis zu 2-4h verschieben… M. hatte erstaunliche Geduld - er sprach vom typischen Krankheitsbild (unsere eigene Frustgrenze wurde seinerseits ziemlich „ausgereizt) ….aber wir machten auch „unser Ding“ - unsere ersten  Raderfahrungen in Berlin (bisher kannte ich B nur aus der  Auto- u. Bahn-Perspektive) …Wir radelten  als erstes die Spree entlang mit einem kurzen Abstecher zu den Hackeschen Höfen (Foto Nr. 4) - quer durch ganz Berlin  vom Wedding bis Treptower Park -  leider kein kontinuierlicher Weg für Radwanderer  vorhanden - aber wir kamen an interessanten Ecken vorbei, die ich sonst per Auto oder Bahn fahrend nicht zu Gesicht bekam… so der „Holzmarkt 25“, wo wir  - Beine baumelnd überm Wasser - an der Spree pausierten und beim hauseigenen Alternativ-Bäcker namens „Backpfeife“ verschiedene Brotsorten verkosteten - im Nachhinein erzählte Simon, dass dieser „Holzmarkt 25“  wohl aus einer (leider verdrängten) anderen Community entstanden sei… (Foto-Nr.2 )

https://www.rbb-online.de/kultur/beitrag/2017/04/holzmarkt-25-berlin-eroeffnung-club.html

Spät am Abend, nachdem wir schon dachten, dass es wohl kein Treff mit Simon geben wird - solang hat er’s hinausgezögert… - ging es im Dunkeln  auf offener Straße zurück zum Quartier (immerhin sind  am ersten Tag schon mal gut 30km Radeln zus.gekommen) 

Den nächsten Tag wollten wir uns bewusst erst abends mit Simon treffen (natürlich ging es uns immer auch darum, im Gespräch zu bleiben - wie geht’s weiter mit ihm/ zu was ist er bereit).Doch dann hat uns ein strömender Dauerregen vormittags am Plötzensee aufgehalten, wir weichten trotz Regenbegleitung und Regenschirm eine Stunde abwartend unterm großen Blätterdach eines Baumes so durch, dass wir unseren Plan nach Spandau zu fahren erst mal aufgeben mussten, ketteten unsere Räder an die nächstliegende S-Bahn und fuhren per Bahn gen Innenstadt um Simon zu treffen - er wollte unbedingt „Sea-life“ anschaun…da ich vor Jahren schon mal mit drin war, überließ ich das M. mit ihm und besuchte inzwischen endlich mal die umstrittene Humbolt-Infobox zum Berliner Schloßbau und die schöne Dachterrasse mit Blick zum Berliner Dom und der Museumsinsel. Nachmittags kam endlich die Sonne wieder hervor, so dass wir noch zum Spätnachmittag unsere Tour zur Spandauer historischen Zitadelle unternahmen (Foto nr. 5). Im Abendlicht spiegelte sich alles im ruhigen Wasser des Zitadellengrabens - ich liebe Spiegelungen und fühlte mich "belohnt"! (Foto Nr.6 )- das Ambiente strahlte einfach wunderbar Ruhe aus…

https://www.visitberlin.de/de/zitadelle-spandau

und… - die Havel war von einem Aussichtspunkt der Zitadelle zu sehen - die wollten wir am nächsten Tag gen Potsdam entlang radeln.

Das Wetter spielte am nächsten Vormittag mit und wir radelten „entlang“ der Havel, die wir leider selten wirklich sahen… - erst als wir am Großen Wannsee (Foto-nr. 12) ankamen, begleitet uns das Gefühl der Wasser-Radwanderung. Von dort aus entschieden wir uns für den längeren, aber interessanteren Berliner Mauerweg entlang des Wasserlaufs, vorbei an der Pfaueninsel u.a. alten Bauten. Da es richtig "doll warm" wurde, wagten wir „ohne alles“ den Sprung ins kühle Nass am sandigen Strand. Etwas später kamen wir in Potsdam an mit dem Ziel „Schloss Sanssouci“ (ich war 1986 das letzte Mal in Potsdam gewesen! - …damals, um beim DDR-Landesmusikwettbewerb als noch studentische Korrepetitorin eine junge Klarinettistin zu begleiten - also schon 30Jahre her)

Zum Glück fällt einem ins Auge, dass der jahrelange Soli-Groschen zum  Aufbau-Ost in vielen Städten sichtbar angekommen ist - so auch in der städtischen Sanierung von Potsdam! - Das Schloss und der Park waren ja schon „damals“ (vor `89) gehütetes Prestigeobjekt (Foto Nr. 9 u.10)… Ein wenig geärgert hat mich nur der starke Autoverkehr, der quasi die Fortsetzung des Parks oberhalb des Schlosses  mit seiner Straßenführung laut dröhnend durchschnitt, wobei anderseits gesittetes leises Fahrradfahren unmittelbar im Park verboten war - mmh -  war diese  „Logik“ zu verstehn?

Aber es war ein sehr schöner Tag, an dem ich nur kurz mit Simon telefonierte, denn wir wollten am nächsten Tag unsere Urlaubstour ab Lutherstadt Wittenberg fortsetzen…wir vereinbarten den Treffpunkt Südkreuz zum frühen Nachmittag vor unserer Abfahrt. Abends im Quartier - nach 50km radeln mit einigen überwundenen Steigungen plus dem Sihtseeing in Potsdam - waren wir beide erst mal „geschlaucht“  - aber es mir ließ es keine Ruhe, dass wir noch gar nicht wussten, wo wir eigentlich zur nächsten Nacht  sein könnten/werden… mmh… surfte ein bisschen rum, mal sehen was sich online bot - und klickte zwei  mögliche Anfragen an - in der Hoffnung am nächsten Tag zumindest eine positive Antwort zu bekommen - so ganz „laissez faire“ war mir nicht geheuer…,  während M. irgendwie keine Muse dazu hatte und vorzog, sich die Decke übern Kopf zu ziehen… war es Erschöpfung von der Tour oder auch, sich doch zu sehr nach Simon richten „zu müssen“ im Urlaub?  - die Antwort, ob überhaupt  richtig oder falsch diese Treffs hätt ich deutlicher von ihm erwartet, so dass sein (durchaus berechtigtes) „lieber-abschalten-wollen“ mich sehr beschäftigt hat - ich hab echt schlecht geschlafen in dieser  Nacht! - natürlich beschäftigt mich auch - einerseits positiv - dass Simon nach OS zurück möchte - so der neuste Stand seines Vorhabens - andererseits war da meine Sorge, dass das Hamsterrad „Hotel Mama“ sich nicht wieder drehen sollt - mir fehlte aber seine Einsicht, dass ohne Therapie er nicht aus diesem Suchtdruck kommen wird, um dann ein „neues Leben“ aufbauen zu können… 

Am nächsten Morgen nahmen wir uns viel Zeit bis zum Aufbruch - der Vermieter war eh schon  auf Arbeit… und kamen mittags am Südkreuz an, schlossen die Fahrräder samt Gepäck - wohl vertraulich! - am Bahnhofsvorplatz an  u. nahmen die spontan entstandene Mittagsverabredung zum Essen mit Mirjam wahr - sie muss noch „schnell“ ein 5-monatiges Praktikum abschließen, damit sie ihr Abschlusszeugnis  im Oktober nachträglich erhält - durch ihr Auslandssemester in Nordirland hat sie das erst nach ihrer  Bachelor-Arbeit  dran gehängt statt üblich davor zu machen. Wir sind mit ihr in ein burmesisches Restaurant gegangen, was sie empfehlenswert kannte. Sie sprach erfreut drüber, dass sie schon (noch inoffiziell, aber vom Mentor ihrer Abschlussarbeit) die Info mit bestandener „1,3“  hat - bemängelt wurde - wie schon im Vorfeld ihr als „Manko“ bewusst - dass ihr gewähltes Thema vom Umfang her mehr einer Doktorarbeit Genüge getan hätt als „nur“ dem Umfang einer Bachelorarbeit  … was solls - ich und wir haben uns mit ihr gefreut, dass sie diesen wichtigen Schritt im Leben bestanden hat!!  - wie‘s weitergeht - das muss sie nun entscheiden… Plötzlich kam auf meinem Handy ein unbekannter Anruf. Ich nehme zögernd ab -  es meldet sich die Tourist-Info von Wittenberg, ob denn die Quartiersanfrage noch aktuell wäre und ob es auch was anderes sein könnte - ja klar - und kurz darauf war unsere nächste Nacht  gebucht - wunderbar! …Mirjam musste zu ihrer Praktikums-Arbeitsstelle zurück und wir erwarteten Simon bald - dann wurde d. 1. Nachfrage nötig, ob… Kurz darauf meldet er sich, dass es etwas später wird…

Wir gehen ins Bahnhofscafe und lesen Zeitung… dann gehe ich zur Zeitüberbrückung  in die Bahnhofsbuchhandlung - M. bleibt und wartet… sehe von John Strelecky (nie gehört vorher) ein Buch -  beim Blättern lese ich in Großbuchstaben gedruckt den Gedanken: „Das Leben, das ich führe, spiegelt wider, welche Dinge Prioritäten bei mir haben. Wenn ich ein anderes Leben führen möchte, muss ich mir erlauben, andere Prioritäten zu setzen.“  - klug formuliert, finde ich, ob für jedermann/-frau immer so umsetzbar, aber fraglich…  -  schnell aufs Handy mit einem Klick gebannt.

… von Simon noch keine Spur - dann endlich sein Anruf - er mache sich auf den Weg (eigentl. wollt er schon da sein) - die erneute Geduldsprobe brach an, unsere eigene Zugabfahrt nach Wittenberg rückte näher -  an seiner Sprache erkannte ich schon, dass er nicht gut drauf ist… das schwül-feuchte Wetter lud nicht zum Rumbummeln ein und so trafen wir uns im Bahnhof - endlich - er freute sich über was Essbares und dass er sich noch was im Bahnhofssupermarkt an nötiger Kosmetik besorgen konnte, viel mehr Zeit blieb nicht - er wollte auch nicht groß sprechen! - aber sein ehemaliger Schulfreund P. meldete sich unverhofft, dass er ein paar Tage in B sein wird - ich freute mich, dass P. den Kontakt zu ihm hielt! - da ich im Frühjahr, als Simon sein Smartphone verlor und viele seiner Kontakte damit auch, von P. in Sorge zuhause angerufen wurde, was los sei, hatte ich seine Nummer. Noch im Zug simste ich ihm genaueres zu Simons Zustand und bat um ein tel. Gespräch in den nächsten 2 Tagen. Auch Mirjam bat ich noch mal, sich um Simon zu kümmern, falls er bis zu dem entscheidenden Schritt, nach OS zu kommen,  kein (zumindest) nächtl. Dach übern Kopf hat…

Kaum in Wittenberg und unserer Pension angekommen, brach ein fürchterliches Gewitter über die Stadt, so dass uns gar nix anderes „übrigblieb“, als es uns in der Unterkunft einfach nur schön gemütlich zu machen… weiteres Durchstarten begann erst am nächsten Morgen.

6 Kommentare 9.8.17 23:57, kommentieren

Urlaubsbilder

...wenn es draussen stürmt und wettert, dann machts Sinn, die Seele mit schönen Erinnerungen zu füttern - und gleichzeitig ist es Abspann zu den Papierbergen, zwischen denen ich seit vorgestern hocke und die ich ordnen muss fürs Finanzamt zu meiner steuerlichen Erklärung. Ja! - da sind sie - die Urlaubsbilder! - gerade mal seit 3 Tagen zuhause, würd ich am liebsten gleich wieder vor den nächsten Tagen, bzw. der Arbeit...(fliehen).

Eine willkommene Abwechslung also, aus der Viiielzahl der Bilder ein paar auszuwählen, die von meiner Reise mit M. erzählen...und...nun bin ich gespannt, wer von den Leserinnen und Lesern meines Blogs, die eine oder andere Örtlichkeit erkennt - sooo unbekannt sind diese ja nicht ;-)

Viel Spaß beim Anschauen!

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...wow, das hat jetzt aber auch ziemlich Mühe gemacht, die Bilder hochzuladen---geschafft. Ich hoffe, dass ich auch mal demnächst dazukomme, von der Reise zu erzählen und vlt. das eine oder andere "Rätsel" zu lösen, wo ich/wir so herumgeradelt sind und manchmal Bahn und Bus für weitere Strecken benutzt haben...

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Kommentare 26.7.17 01:29, kommentieren

Sommer - Urlaubszeit?

...habe ich schon 1 gute Woche unterrichtsfrei? - weil Schulferien sind? - wo ist sie hin diese eine Woche? - das viele Liegengebliebene, der wuchernde Garten, die Urlaubsvorbereitungen, noch eine kurze Fahrt nach B zu Simon und Mirjam kommenden Montag und dann endlich gepackt mit Fahrrad am Bhf. stehen und die Urlaubsreise beginnen lassen...na, noch sind es 7 Tage bis dahin - genauso schon verplant, wie die ganze letzte Woche - Termine, Termine... heute wurden zwei Zahnkronen von anno '98 erneuert, Zeckenimpfung war auch noch schnell vergangene Woche, und noch eine Vorsorge-Blutabnahme nöchste Woche und dann gleich mal erwähnen, dass vlt. mal wieder eine Tetanus dran wär? - in meinem (ur-)alten Impfpass steht dazu '91 der letzte Stempel...ach irgendwann hatt ich sicher mal mit den Kids noch eine Auffrischung evtl.um 2000 - aber... und noch das Auto zum "Schrauber" fahren (immerhin hat er dann gut 14 Tage Zeit für die kleinen "Auto-Wehwehchen", auch's Fahrrad will noch mal in d. Werkstatt durchgecheckt sein...undsoweiter...endlos?  

30.6.17 00:20, kommentieren

documenta 14 - in Kassel

…nun ist sie eröffnet, die Stadt pulsiert im Flair der neuen Kunstwerke. Aller 5 Jahre trifft sich hier den Sommer lang die internationale Kunstszene mit meist politischer Prägung.
Schon in den Wochen zuvor war dies immer stärker zu spüren, erzählte meine Freundin in KS, als wir durch die Straßen schlenderten. Ich besuchte sie am vergangenen Pfingstwochenende dort und konnte so die Spannung auf den Start der Documenta-Ausstellung regelrecht einatmen. Zu sehen waren schon errichtete Außenobjekte, die sehr interessante Einblicke in die politische Grundaussage der Ausstellung aufzeigen. .. -  nach meiner  Ankunft zum Abendessen, machten wir noch einen kleinen Rundgang,  sie lenkte  die Schritte auf das wohl markanteste Kunstwerk am Friedrichsplatz zu  - dem „Parthenon“  - ein tempelartiger Bau, der mit ehemals zensierten Büchern in der ganzen Welt bestückt ist und wohl auch weiterhin noch wird:





…und nicht weit entfernt am Königsplatz wuchs in den Wochen zuvor verdeckt ein Obelisk in die Höh‘ mit arabischen Schriftzeichen und vorn in Goldschrift steht: „Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt“:


Am nächsten Tag setzten wir bei unverhofft schönerem Wetter als vorausgesagt, den kleinen „Vorsaison“-Kunsttrip fort, begannen mit einem Spaziergang in der Aue hin zur Orangerie, vor der wir auch auf ein Documenta-Objekt stießen - eine Art „Zahnrädermodeli“:


…und dann wieder ganz in der Nähe des Parthenon qualmte es auf dem Stadtturm - was wohl so manchen ahnungslosen Touristen schon zum Notruf veranlasste:


…wieder am Friedrichplatz angelangt: neben Fridericianum und Parthenon  ein alter Säulenbau, auf dem Figuren einer früheren Documenta zu sehen sind und der ausgefüllt ist mit Spruchtüchern in den verschiedensten Weltsprachen:


… dann ging es links entlang auf der Königsstraße am Rathaus vorbei geradewegs in die Wilhelmshöher Allee, die am Anfang von "Torwachen"-Bauten gesäumt ist… sie waren bereits symbolisch in alte Kakao - und Kaffeesäcke gehüllt, so dass die Umrisse sehr plastisch hervortraten und man gleichzeitig etwas ruinenhaftes, ja zerstörtes, in den Bauten erkannte und optisch spürte:

… ein Kunstwerk das ergreift und begreifen lässt!

Der Tag endete mit einem Kinobesuch im Programm-Kino: gezeigt wurde der Film „Boeys“ - für die Kasseler durchaus „ein Begriff“… - fast ausschließlich aus alten Archivaufnahmen - wurde dokumentarisch sein Leben als Künstler dargestellt, manchmal etwas „brüchig“ in größeren Sprüngen, so dass es schwer fiel eine Lebenslinie zu erkennen - aber vlt. war es auch Stilmittel, um das kontroverse Leben als solches darzustellen... für Kassel jedenfalls ist er mit seinem 7000-Eichen-documenta-Kunstprojekt in bleibender Erinnerung - und somit zu jeder Jahreszeit immer wieder neu präsent...
http://beuys-der-film.de/


Die Sommerferien nahen und so werde ich den"Vorgeschmack" mit einem erneuten Besuch in Kassel vertiefen und möchte dies  auch allen Lesern empfehlen...es wird sich sicher lohnen!


5 Kommentare 11.6.17 20:40, kommentieren

Petitionen contra Schönheitscreme und Regenwaldrodung

...groß Worte drum mach ich nicht - sie bleiben eher im Hals stecken - aber den Aufruf hier als Info weitergeben:

https://www.regenwald.org/petitionen/987/opfert-unseren-regenwald-nicht-fuer-olympia?mtu=239566071&t=406 

https://www.regenwald.org/petitionen/1076/die-eu-muss-elfenbeinhandel-komplett-verbieten?mtu=241659618&t=2806

Die letzte Nachricht in meinem @-Postfach war:


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Für Schönheitscreme: Wilderer ziehen den Elefanten die Haut ab

Die Wilderer töten grausam und brutal: Sie jagen die Elefanten mit Giftpfeilen und ziehen ihnen die Haut ab. Alles nur, weil ihre Kunden in China an die Heilkraft der Elefantenhaut glauben. Kleine Stücke getrockneter Haut werden dazu verbrannt, die Asche wird mit Kokosöl verrührt. Das soll gegen Ekzeme helfen.

In Myanmar wurden in den vergangenen vier Jahren bis zu 110 gehäutete Elefanten gefunden – in einem Land, in dem nur noch 2.000 der Tiere leben.

Nicht nur Wunderglaube rottet die Elefanten aus, sondern auch die Gier nach Elfenbein. Hierfür sterben in Afrika tausende Tiere.

Beides zusammen – Wilderei für Haut und für Elfenbein - gefährdet die Elefanten der Welt akut. In wenigen Jahren könnten sie in Asien und Afrika ausgestorben sein – wir müssen sofort handeln!

Weltweit müssen Wilderer und Regierungen wissen, dass Millionen Menschen für das Überleben der Elefanten kämpfen. Ganz zentral ist dabei die EU mit ihrem globalen Gewicht.

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition an die EU, mehr für den Schutz der Elefanten zu tun.

Zur Petition:     https://www.regenwald.org/petitionen/1076/die-eu-muss-elfenbeinhandel-komplett-verbieten?mtu=241659618&t=2806


Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Rettung für Sumatras Waldelefanten

Die kleinsten Mitglieder der Asiatischen Elefanten verlieren ihre Lebensräume. Sie werden gewildert und auf den Plantagen vergiftet, die einmal ihr Regenwald waren. Unsere Partner tun alles, um Natur und Wildtiere zu schützen. Dafür brauchen sie unsere Hilfe.

Sie bilden Ranger aus, die regelmäßig die Wälder durchstreifen, Holzfäller und Wilderer stellen und anzeigen, Fallen entschärfen. Experten-Teams und Kamera-Fallen sollen über die Wanderwege der Elefanten Aufschluss geben. Außerdem brauchen sie Geld für Workshops mit der Bevölkerung und Anwaltskosten.

„Sumatra-Elefanten sind unserer Freunde - wir dürfen sie nicht verlieren“, sagt der Naturschützer Marhoni. Danke für Ihre Hilfe.

Jetzt spenden:     https://www.regenwald.org/spende/231/rettung-fur-sumatras-waldelefanten?mtu=241659618&t=3074


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2 Kommentare 15.5.17 11:37, kommentieren