Lebenslabyrinth - meine Geschichte

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…von vielen Ereignissen überrollt

…so kommt es mir vor, und sicher nicht nur mir… ob im privaten, beruflichen oder auch politischen Ereignissen – und  das Gefühl, dass das eine und andere ineinander greift.
 …da war das letzte Wochenende - mit Sonnenschein am strahlenden Himmel, bunter Herbst, tolle Stimmung am 10. Oktober – eine Riesendemo in Berlin zu einem wohl derzeit gerade eher  „unpopulären Thema“ (TTIP und Co) - wir werden vielmehr überrollt von den Tagesereignissen zur Flüchtlingsproblematik und zum sich ausweitenden Bürgerkrieg in der Türkei – und so wurden vom 10. Oktober  in Berlin in den Nachrichten eindrucksvolle Bilder gezeigt, aber die Wichtigkeit der  bundesweiten Aktion wurde nicht hervorgehoben, finde ich. …die Umweltverbände etc. wiegen sich, was die Mobilisierung zur Demo anbelangt, im Erfolg http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/was-fuer-ein-signal-250000-bei-ttip-demo.html   – ob sie, die Protestaktion, nicht sang-und klanglos bei den diesbezüglich Fäden ziehenden politischen Gremien abgetan wird, kann erst die Zukunft zeigen… https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ttip-proteste-101.html

Zeit zum Reflektieren?...nein, da steht die Bewältigung der Arbeit an und das Jonglieren von Aktivitäten in der "Freizeit"...

…und schon ist er da, der erste Schnee in höheren Lagen – mmh, die Sommerreifen kommen erst morgen dran – ich werd‘s überstehen - die Fahrt übers Land zum Unterrichten nach Melle, da hier in Osnabrück zum Glück noch keine Schneeflocke heruntergekommen ist… abends wird es zwar spät werden, weil ich noch eine unbedingte Probe zu einem nahenden Auftritt Anfang November anhänge  - bei Eberhard zuhause mit der Option, vorher erst mal gemeinsam ein Abendessen zu bereiten… sein Bemühen um meine Zuwendung hat etwas Distanz bekommen, was mir sehr recht ist, aber es schwingt immer noch mit… und wenn ich so etwas (dieses einseitige Liebesbedürfnis) nicht selbst mal wie aus seiner Sicht heute fühlend mit einem meinerseits geliebten Menschen gegenüber erlebt, empfunden und schmerzlich durchgemacht hätte, würde ich mit dieser Situation und Konstellation grober, sicher unsensibler, umgehen… ich versuche ihn ernst zu nehmen, weiß, dass diese Gefühle seinerseits nicht einfach wegzudenken sind…das ist ein längerer Prozess, aber ich gebe ihm zu verstehen, dass es seine und nicht meine Empfindungen sind… muss  man einen Menschen gänzlich von sich trennen, nur weil der andere nicht „normal“, nur freundschaftlichen Umgang, zeigen kann?... manchmal überkommt es mich so, wenn ich mich ausgebremst, beobachtet fühle, denn seine Art, z.B. wie er sich neben mich setzt, ist mir zu nah - wenn ich etwas abrücke, dauert es nicht lang und ich könnt schon wieder 10cm weiter rücken…das hat etwas mit (unbewußtem) Dominanzverhalten zu tun und das kann ich einfach nicht haben… da bleib ich sogar lieber in den Herbstferien im kalten Deutschland, als die mir angebotene ,seinerseits schon voriges Jahr mit einem befreundeten Paar  geplante, Reise nach Süditalien anzunehmen… so gerne, wie ich der Reise wegen mitfahren würde, aber  das würde viel zu sehr seine Hoffnungen schüren… habe es ihm lang genug rechtzeitig gesagt, dass ich nicht mitfahren werde, trotzdem hat er sich niemand anderes gesucht… ursprünglich wollte ich auch mit meiner Freundin wieder eine Türkeireise machen, wobei uns die angespannte Situation in dem Land doch von dem Vorhaben abgehalten hat… So ist nun „Freiraum“ (den ich dringend im Grunde auch brauche) für die kommenden 14 Tage entstanden…die Gartenhütte muss noch winterfest gemacht werden, zu meinen Geburtstag will ich nochmal in Berlin weilen bei meinen Kids, denn zum Verweilen und Zusammensein war an dem 10.10. so gar keine Zeit… und bei ihnen haben sich ja wieder Veränderungen angebahnt… Simon rief mich gestern an, dass er  sein neues WG-Zimmer beziehen kann noch in dieser Woche, was er im Zuge seiner begonnenen Therapie zum längerfristig „betreuten Wohnen“ bekommen hat – sein Sozialtherapeut und  sein Berater beim Arbeitsamt arbeiten Hand in Hand – er klingt zuversichtlich was die angenommene Hilfe anbelangt, um sein altes Leben hinter sich zu lassen…wenn ich auch gedämpft meine Bedenken bei der neuen WG habe, freu ich mich, dass er etwas von sich aus verändern will....und seine Freundin? – ja, die gibt es noch… ich hoffe, nun demnächst auch sie mal begrüßen zu können…
…und mein eigenes Herzklopfen beim Auftauchen eines neuen Mitsängers in meinem Chor, den ich leite, werde ich mitnehmen in die Ferienpause - „leider“ ist in den 14 Tagen keine Probe…konnt regelrecht durcheinander geraten, wenn sich ein kleines Gespräch am Rande oder am Ende mit ihm ergab...

15.10.15 01:12

Letzte Einträge: danken und hoffen, Hoffnung sollt nicht enden..., Hoffentlich nie wieder?, Petitionen contra Schönheitscreme und Regenwaldrodung

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Pascale (15.10.15 09:17)
Liebe Dorehn,

dein Eintrag stimmt mich mal wieder nachdenklich:-)
Ich hoffe, dass meine Frage nicht indiskret ist, aber wie kam es zustande, dass "ER" sich gefühlsmäßig Hoffnungen macht? Gab es Signale deinerseits? Leider habe ich nicht all Deine Einträge bis ins Detail lesen können- auch wenn ich oft in Deinem Blog lese- Gab es in der Vergangenheit Signale, die Du ihm, wenn aucn unbewusst, gesendet hast?

Wenn Du in Berlin bist, empfehl ich die die Thermalbäder:-)
Liquidrom oder Thermalbald in Ludwigsfelde!!!
Liebe Grüße


Dorehn (16.10.15 19:53)
...nein, Signale meinerseits gab ich nie, das ist ja das paradoxe...mal davon abgesehen, dass ich teisweise seine angebotene Hilfe im freundschaftlichen Sinn dankend annahm


Maccabros (19.10.15 04:33)
Schnee, Freiraum und Herzklopfen -


gib auf Dich acht da draußen...


GLG

Maccabros

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