Lebenslabyrinth - meine Geschichte

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Herbstferien - Aktionen und weite Vorausgedanken

...die Ferienzeit ist fast rum und ich könnt mal noch eine Woche mehr...(?) - nein - geht nicht, nur den kommenden Montag werd ich mir noch freinehmen, in dem ich meinen Klavierschülern in den Ferien den Unterricht vorweg erteilte – mal so zwischen der begonnenen Badsanierung im oberen Bereich meines Häuschens mit komplett neuer Wasserverrohrung – was nicht ich, sondern natürlich vom Handwerker gemacht wird - aber dabei sein, muss man halt. Bevor es nun zur „Verkleidung“ des durchlöcherten offenen Mauerwerks geht (Fliesen etc., die auch mit vielen Baumarkttouren zusammengesucht sein „wollten) - wird eine Pause eingelegt, damit ich noch ein paar Tage wieder nach B fahren kann...

Sporadisch war immer mal tel. Kontakt möglich, sowohl mit Simon in B, als auch mit Mirjam in Irland. Sie fühlt sich seit langem wieder mal total entspannt bei soviel Natur pur um sich... Ich hoffe, in den kommenden Tagen mit Simon wieder ein bisschen ins Reine zu kommen – und Ra hat schon zugesagt, dass ich bei ihr übernachten kann...werde heut abend noch per Mitfahrgelegenheit starten...

Bei allem Aktionismus, der neben der Zeit eben auch Kraft kostet, bin ich gedanklich seit geraumer Zeit mit einer ganz anderen Ebene beschäftigt – irgendwann stand es vor mir wie ein Geistesblitz – zwar noch diffus, was die Umsetzung anbelangt, aber die gedankliche Verbindung eines Solo-Konzertprogramms mit dem 333. Geburtstag von Bach (2018) war plötzlich da - wobei der Beginn des 333. „Lebensjahrs“ schon Frühjahr 2017 ist (!)... Da Bach selber manchmal gern sich in Zahlensymbolik ausdrückte und dies von diversen Musikforschern teils total auf die Spitze getrieben wird - so dass es schon curious wirkt/wird - kam mir der Gedanke, mein Konzertvorhaben mit einem Zahlen-Wort-Spiel zu betiteln – was einen interessanten Rahmen gibt. Schon im diesjährigen Frühsommer hatte ich den Gedanken eines Soloprogramms als Benefizkonzert vor Augen, hatte Kontakt zur hiesigen Diakonischen Suchthilfe aufgenommen, wo auch in einem schönen Rahmen und Raum im Frühjahr 2017 der Auftakt sein wird für mein Vorhaben – jetzt schon klarer in der Form - 37x innerhalb von zwei Jahren (2017/18) mit je 9 Werken von Bach aufzutreten (37x9=333). Illusion? - Realismus?

In der Aufbau-und Erarbeitungsphase hängt auch immer eine Menge Recherche dran – heutzutage ja nicht mehr ganz so beschwerlich durch Bücher wälzen, Tel.nr. raussuchen etc., sondern per Mausklicks beim „Freund und Helfer“- dem Internet die richtigen Seiten finden... so bin ich auch vom vormals ausgehenden allgemeinen „Suchthilfe-Benefiz“-Gedanken jetzt eher damit beschäftigt, konkreter mich auf Musikprojekt-(Hilfs-)Angebote in der „Szene“ zu verlegen, um auch selber das/die Projekt/e verfolgen zu können.

Was treibt mich dazu? - die unmittelbare Betroffenheit durch meinem Sohn ist es - klar - sehr bewusst. Schon länger - seit Februar diesen Jahres - suchte ich ein „Ventil“, um mein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit in Bezug der Suchtproblematik umzupolen... - und das ist bei mir halt die Musik - insbesondere die Musik von Bach – ich hab soviel von ihm schon einstudiert – und das Repertoire wartet regelrecht drauf, endlich mal aufgeführt zu werden... mein ständiger Begleiter wird das Cembalo sein, aber je nach räumlicher Gegenbenheit freu ich mich aufs Klavier und auf die Orgel, um verschiedentlich ein Stück mit anderer Klangfarbe spielen zu können – nun red ich schon in der Zukunft... Noch gibt es viel zu tun, dies langfristig vorauszuplanen -viele Konzertanfragen müssen jetzt noch Ende Oktober/Anfang November getätigt sein, damit aus den "Geistesblitzen" ab dem 21. März 2017  Realität wird...

12.10.16 10:16

Letzte Einträge: …von vielen Ereignissen überrollt, danken und hoffen, Hoffnung sollt nicht enden..., Hoffentlich nie wieder?, Petitionen contra Schönheitscreme und Regenwaldrodung , vom Umweltinstitut München

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (13.10.16 12:09)
Hallo Dorehn,

vom Baumarkt zum Konzertsaal. Aktionismus, Du sagst es.
Ohnmacht und Hilflosigkeit... und jetzt willst Du alles zeigen, was in Dir steckt!
Blick in die Zukunft... Deine Zuhörer werden nicht wissen, was es ist, das ihnen den Bach so besonders macht, aber ihre Seelen werden Dir zurufen: Spiel, Dorehn, spiel!


Dorehn (14.10.16 11:13)
...schmunzel...ja, es ist schon viel Gegensätzliches ins Spiel gebracht... schon allein, gefühlte und offen-sichtliche "Ohnmacht" kann konträr sein ...jedenfalls hängt auch ein stückweit Sich-outen-müssen dran - und von daher war mir das erstmalige Gedanken-zusammenfassen hier im Blog auch schwergefallen...


Mirco / Website (17.10.16 04:01)
Ich wünsch dir ganz viel Glück und drück die Daumen, dass es dir gelingt deine Vision erfolgreich umzusetzen. Eigentlich ist es ja gar keine Vision mehr, sondern schon ein Ziel mit einem konkreten Plan.

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