Lebenslabyrinth - meine Geschichte

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Jahresrückblick 2017

Nur bruchstückhaft hatte ich die Zeit, die Geschehnisse durch Schreiben zu reflektieren, es war einfach zuviel der Turbulenzen - dann eher ganz "abschalten" innerlich und die wenige Zeit zur Entspannung genießen, um die Dauerspannung zwischen beruflichen Aufgaben, die den Terminkalender randvoll machten, und der familiären und privaten Schieflage zu bewältigen. Stichpunktartig will ich die vergangenen 12 Monate notieren:

zum Jahresübergang 2016/17: Silvesterfeier zusammen mit Freunden von M., den ich in den Wochen zuvor immer mehr kennengelernt hatte. Da ich zu Silvester Geselligkeit liebe, hat mir das richtig gut getan, auch wenn ich im Innern an S. denken musste, dass er allein ist, aber auch nie gern Silvester gefeiert hat...

Januar:

- fühlte mich hin und her gerissen, aber eine endgültige Trennung von S. war unvermeidbar, da er mich gefühlsmäßig "verstieß“, um die Trennung zu verarbeiten - „nur“ Freundschaft wollte/konnte er nicht...leider.

- ein Hilferuf aus Berlin - Simon wurde in seiner "Behausung" von der Polizei aufgespürt und kommt in Haft wegen "Beamtenbeleidigung" als er auf Mirjams Bitte hin gut ein Jahr zuvor bei einer Pro-Migranten-Demo gegen eine Rechts-Demo in Berlin-Marzahn mitbeteiligt war und mit Polizisten ins Wortgefecht kam - ...echt dumm gelaufen - (wenn es für Klauerei oder echter Prügelei wäre...) - nein, wegen seines demokratischen Einsatzes! - Besuch 14 Tage später in der Haftanstalt Berlin-Plötzensee und Freikauf aus den Händen der Justiz, die sich über jeden abgezahlten Tag freut ...zum elendig Heulen war mir.

- Mirjam ist noch bis Ende Januar zum Studienaufenthalt in Nordirland.

- eigene Konzertverpflichtungen zwischendrin gut bewältigt

Februar:

- werde erstmals Smartphone-Besitzerin - nach gut 2 Jahren „Bedenkzeit“! ;-))

- Mirjam kommt nach B zurück – das Chaos in der WG setzt ihr seelisch sehr zu

- Jahreshauptversammlung des Musikerverbandes - kann endlich meine Vorsitz aufgeben, bin "nur noch“ Beisitzerin ...puh - echte Erleichterung.

- der tagelangen Totalausfall von "myblog" beschäftigt mich 

- Simon bekommt eine neue "betreute Wohnung" in B.-Wedding. Fahrt nach B zur Transporthilfe seiner Sachen aus dem Lagerraum der ehemaligen Whg. in Neukölln. - dafür Konzert mit meiner Barockband abgesagt. Der Wust von Amtsgängen/-schreiben für neue Unterlagen jeglicher Art ist seinerseits ohne Sozialbetreuer nicht zu bewältigen.

- Chorproben-WE mit M. zus. verbracht zur Einstudierung einer Mozart-Messe

März: - Mirjam kommt mit der Diplomarbeit in Berlin nicht recht voran wegen des Krachs in der WG, "Flucht" nochmals in die irische Einsamkeit... - tut ihr gut.

- Simon muss weiter"kämpfen"; dann der Verlust seines Smartphones - Kommunikation abgebrochen, Notleitung nur über den Sozialbetreuerdienst in abschottender Funktion mgl. („dürfen“ keine Auskunft geben)

April: - in den Osterferien erneut Fahrt nach B, leider sieht Simons Zimmer "nicht betreut" aus...er ist froh, dass ich ihm ein altes Notfallhandy überlasse; dann Weiterfahrt nach DD - Treff mit M. für erste gemeinsame Urlaubstage. Im "Schlepptau" seine über 90jährige(!) noch recht fitte Mutter - sie freute sich, seit vielen Jahren diese Stadt wieder zu sehen - Besuch des Pillnitzer Schlosses, natürlich die Innenstadt von DD und das Weinbau-Umland - wunderschön! M.ist froh, dass ich mit seiner Mutter gut zurechtkomme, fühlt sich etwas „entlastet“. Gemeinsame Rückfahrt auch in diesem Jahr über Viesselbach zur Gartenlaube und meinen Geschwistern, die dort anzutreffen waren.

Mai

- zum 1.Mai: Wanderung oberhalb des Rheintals an der Lorelei vorbei - ca. 18km bergauf-bergab mit M. und seinem alten Studienfreund und dessen Sohn, seinem ehemaligen Patenjungen - anstrengend aber toll! - nur meine Schuhsohlen verabschiedeten sich peu à peu von meinen Wanderschuhen - wegen "Materialermüdung"...

- Simon muss in eine Entzugsklinik, wie vorher schon - mit den gleichen nervenaufreibenden "Spielchen", bis er den Schritt schafft - diesmal in Neuruppin. Der Aufenthalt wirkt sich erst mal positiv aus, aber die Hoffnung, dass er eine Therapie gleich anhängt, platzt...

- Himmelfahrts-WE: Fahrt mit M. zum Berliner "Kirchentag" - für solchen Trubel bin ich nicht gemacht, erlebe diesen punktuell im Areal der Messehallen am Funkturm, bin mehr mit Treffen meiner Kids beschäftigt während M. sich mit seiner Posaunengruppe dort tummelt. Begleite Simon zum Bewährungshelfer, um seine „Arbeit statt Strafe“ zu beginnen.

Juni

- mehrere Konzertverpflichtungen

- Fahrt nach KS – zum Auftakt der documenta14 (berichtete)

- Endspurt des Schuljahres


Sommerferien

- Im Juli: Ferienbeginn – Urlaubsreise (ich berichtete vom 1.Teil)

In der Fortsetzung radelten wir von Wittenberg an der Elbe entlang gen DD. Von dort fuhren wir per Flixbus nach Wien und „erradelten“ die Metropole tags bis spät in die Nacht bei sommerlichen Temperaturen und machten noch einen Abstecher per Bahn nach Salzburg - war mehr als höchste Zeit, dass ich nun endlich mal diese Mozart-Stadt besuchte! - bevor wir dann per Bahn die Heimreise antraten...

- im August: meine Konzertplanung für die schon im Vorjahr angedachte Benefizkonzertreihe beginnt – kostet mich bis Ende des Jahres viel Raum – vor allem Zeit! - unzählige Anschreiben per Mail, Einrichten einer Internetseite zum Projekt, Programmplanung - und Üben!...

- Ferienende: nochmal kurzen Abstecher zur documenta14 und gleich weiter zur Gartenlaube für die letzten schulfreien Tage

Herbst

- Simon muss bis Ende September die Wohnungs räumen – Umzug zurück nach OS (ich berichtete schon)

- Mirjam fährt zum ersten großen Cousinentreffen mit den Kids von meinen Geschwistern - freut mich, dass sie untereinander doch Kontakt suchen/halten (mein Vater wurde zu Lebzeiten 23facher Opa!)

- Klassentreffen in Erfurt mit dem Ehemaligenjahrgang von der Unter-und Mittelstufe, bevor ich auf die „EOS“ kam - ich nahm vor fast 20 Jahre das letzte mal teil - solange hab ich die Leut nicht gesehen...!

- mehrere Konzertverpflichtungen waren zu schaffen

- Mirjam nimmt erste kurzzeitige Arbeitstelle bei verdi in Süddeutschland an u. bewirbt sich fürs neue Jahr um eine feste Sozialstelle beim DRK in Berlin

Dezember

- vom Advent bekomme ich nicht viel mit - zu viel Stress - aber die Konzertreihe ist fast vollständig - ab Februar 2018 sind über's Jahr verteilt mehr als 30 Benefizkonzerte zur Finanzierung der Initiative „Musik statt Sucht“ fertig geplant. Unterstützung fand ich im eigenen Musiker-und Bekanntenkreis, durch Freunde von mir und M. und durch meine Schwester G. (...mein Wunsch, meinen eigenen Sohn in der Initiative zu integrieren, steht allerdings noch "in den Sternen"...)

- zu Weihnachten kam Mirjam u. ihre afrikan. Freundin zu Besuch, wollte viele Leute besuchen/treffen, fast zu viele, sie verzettelt sich - zu guterletzt war „Mutter schuld“, weil ich auch ein bisschen Zeit „verplant“ hab - das traf verletzend. Ein kurzer spontaner Thermebesuch ließ d. Spannung wieder verfliegen...

Silvesterfeier 2017/18: wieder bei den gleichen Freunden in etwa gleicher Runde vom Vorjahr - ich freue mich drauf... draussen hört man schon am Vorabend Raketen und Böller... oder hab ich mich im Datum geirrt...? ;-))

 

Allen Lesern und Leserinnen wünsch ich ein gutes neues Jahr 2018! Prosit!

 


30.12.17 23:40

Letzte Einträge: …von vielen Ereignissen überrollt, danken und hoffen, Hoffnung sollt nicht enden..., Hoffentlich nie wieder?, Petitionen contra Schönheitscreme und Regenwaldrodung , vom Umweltinstitut München

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (31.12.17 00:47)
Hallo Dorehn,

da ich ja versuche, daß Gegenteil dessen zu leben, was Du in Deinem Leben u.a. erfährst, ich meine jetzt Deine Sorgen, Enttäuschungen, Hektik usw., bin ich immer ganz "erschlagen", wenn ich von diesen "Vorgängen" lese. Keine Ahnung, wo Du die Kraft für das alles her nimmst, naja, Du bist eben eine "starke Frau"!

Für Deine "andere Seite", für Dein "anderes Leben", wünsche ich Dir im nächsten Jahr viel Zeit und Freude. Insbesondere für Deine musikalischen "Projekte", für die Arbeit mit den Kindern und für das private Glück!


Mirco / Website (5.1.18 03:23)
Hi Dorehn,

Du hast ja echt ein turbulentes Jahr hinter dir, aber da ich ja deinen Blog intensiv verfolge, war dies ja vorher selten anders. Ich wünsche dir, dass es in 2018 wenigstens etwas entspannter wird, ich denke ansonsten mutest Du dir etwas zu viel zu...

Viele Grüße aus Ningbo

Mirco

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