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Sommerurlaub - Südtirol - Wandern und den Wolken nahe

Schön war's! - schon allein der Anblick der Berge war genau das Richtige für meine Seele nach all den Wochen des Unterrichtens, der Konzerte, mit wunderbaren und schlechten Tagen... (und es ist ja schon gut ein Jahr her, dass ich die Zeit fand, hier im Blog zu schreiben). Ab morgen ist es vorbei mit der "unterrichtsfreien Ferienzeit" und so werde ich vor allem Bilder sprechen lassen von dem recht spontanen Sommerurlaub in diesem Jahr, gleich zu Ferienbeginn, den ich zusammen mit M. verbrachte... - für mich war es die erste Begegnung mit Südtirol:

In der Nähe von Bozen war unser Domizil, etwas höher gelegen in der Region Ritten mit wunderbarer Sicht auf gegenüberliegende Bergmassive.

Wir waren mit dem Bus angereist, kauften gleich bei der Ankunft ein regionales Wochenticket für öffentliche Verkehrsmittel und Museen, die wir auch ordentlich ausnutzten!

Vor allem per Bus kamen wir zu den verschiedensten Ausgangspunkten unserer Wander-Tagestouren - anfangs erst mal mehr in der Umgebung...

...vorbei und zwischen durch die Weinberge, wo uns die leider noch sauren Trauben anlachten


...das Ticket brachte uns sogar mit der Seilbahn von Bozen hinauf zu herrlichen Ausblicken:

...auch unsere Serpentinenstraße zum Domizil - das nach der 12. Kehre lag, konnten wir von oben sehn:

An 3 Stellen in der Region Ritten kann man sogenannte "Erdpyramiten" bewundern, die mit ihren "Steinhut" eher wie langstilige Pilze aussehen (und mich an meine Reise vor fast 5 Jahren in die Türkei nach Kappadokien erinnerten):

...ein zurecht als UNESCO-Weltkulturerbe unter Schutz stehendes "Naturdenkmal"!

Und dann - nach wechselnden dunklen und hellen Wolkenfeldern den ganzen Tag über - ein herrlich klares Panorama Richtung Seiser Alm und dem Rosengarten in der Abendsonne kurz vor 20uhr:


 

Am 3.Tag stand eine Zugfahrt nach Meran "auf dem Plan" mit Stadtbummel und einer Fahrt hinauf zum "Tiroler Dorf" und von dort wieder zurückwandern - ein sehr heißer sommerlicher Tag:

...hier ein "Denkmal" für Reitsportler, das ich aufgrund seines "wolligen" Aussehens mal genauer in Augenschein nehmen wollte...

Beim Wandern kamen wir immer wieder an echt südländischen Früchten vorbei, manchmal rätselten wir, was das wohl ist, da sie noch "unfertig" war, auch hier am Berghang von Meran wurde eins nur in der Vergrößerung eindeutig:

 

Kurz nach der Einkehr in einem lauschigen Weinberg-Cafe öffnete sich auf dem "Panoramaweg" der Blick Richtung Merans Altstadtseite:

 

Am 4. Tag dann machten wir uns auf "zur anderen Seite" - erst mit dem Bus nach Bozen, von dort mit dem nächsten Bus Richtung Kastelruth - Ziel: Seiser Alm.

Im Bus wurde uns geraten, die - wenn auch teure - Seilbahn zum "Aufstieg" zu nutzen, um die Zeit dann "oben" zu genießen - und so war es auch: eine wunderschöne weitläufige Alm lag vor uns... und dieses - hier wohl eher nicht erwartete - "Rehlein" (ein junges Alpaka) hatte echtes Fell ;-) - oder sagt man "Wolle"?


Anfangs waren noch viele Wanderer zu sehen, aber es gibt Wege, die "einsamer" sind:


...und ein Blumenmeer umgab uns:

..unter Naturschutz stehend!

..hier blühte noch die Schlüsselblume, die in mitteldeutscher Region zu den Frühjahrsblüten zählt - und mittendrin violett leuchtend - eine typische Gebirgsblume: eine Orchidee! Habe dazu im Internet eine sehr interessante Dolomiten-Blumen-Website gefunden, die eine genaue Bestimmung beschreibt - und die ich hier mal kopiere:

https://www.miramis.de/index.php/exkursionen/23-dolomiten

... und Wollgras! - das gibt es auch in der Rhön bei den Hochmooren... der Wanderweg hier war auch sehr feucht - sicher daher auch gleiche Gewächse...


 

Tag 5: Zum "Gipfel Rittner Horn" wollten wir... ein nicht ganz "unbeschwerter" Aufstieg war zu erklimmen - 3h brauchten wir:


... schon wesentlich spärlicher war die Vegetation hier um die 2300m:

Am Ziel gab es an der Gipfelhütte leckere frische Buttermilch und Liegestühle in der Sonne - die Beine ausstrecken war eine Wohltat! - dann ein leider etwas verhangener Rundblick...

...bevor wir uns auf einem "verwunschenen" Nebenweg zurück "ins Tal" aufmachten... Der Weg war übersät mit dem Wurzelgeflecht der Bäume, insbesondere Lärchen und Kiefern, die mit vertrockneten Moos und Flechten behangen waren (man hätt einen Krimi hier drehen können" - allein wollte ich hier nicht "spazieren" gehn...

..die Zeit - und km-Angabe stimmte auch nicht, wir waren froh, endlich wieder in lichteres Terrain zu kommen, entlang eines "Hirtenweges" mit besonderen Steinmarkierungen:


...aber den letzten Bus haben wir verpasst - da hieß es "trampen" - und bald nahm uns ein junger Südtiroler ein Stück des Weges mit. Seiner Empfehlung folgend, konnten wir den Tag noch mit einer hervorragenden Pizza abschließen. 

6.Tag - die letzte Tour - wieder auf "die andere" Tal- und Bergseite - zum "Rosengarten".

Hier ein "Schaufensterblick" am Wegesrand:

Wieder faszinierten mich die vielfältigen Blüten am Wegesrand:


...und hier die Türkenbundlilie!


..und nach einer kurzen Erholungspause:

...kamen wir dem Ziel näher

...Noch war das "zum Greifen nahe" Ziel eine gute Stunde bergauf entfernt, aber die Weitblicke in alle Richtungen waren einfach "Belohnung" pur:

..am Ziel angekommen und nach der Stärkung mit einem guten Espresso, entschloss ich mich, die Bergabtour nicht mitzulaufen, sondern gönnte mir eine Sesselliftfahrt:

7.Tag - unser Abschiedstag: den verbrachten wir mit unserem Gepäck zum Nachmittag noch in Bozen mit dem Besuch zweier Museen - einem zeitgenössischen Kunstmuseum:


...und zum Abschluß besuchten wir "Ötzi" in "seinem" Museum:

Spät abends dann ging es heimwärts... ein wunderbares Fleckchen Erde wird in schöner Erinnerung bleiben!

2 Kommentare 26.8.19 01:22, kommentieren

Aktionstage - gerechter Welthandel bundesweit und in ganz Europa

- hier ein interessanter Link zu vielen Aktionen zum Thema "Gerechter Welthandel":

https://www.ceta-aktionstag.de/aktionskarte/aktionen/

- einfach kopieren und bei Google einsetzen oder in der linken Spalte unter Links aufrufen...und mal in die Infos vom Netzwerk (Webseite www.gerechter-welthandel.org) reinschauen!

+ + + CETA-Aktionstag am 29. September: Gegen CETA und für gerechten Welthandel! + + +

 

29. September 2018, bundesweit

Dezentraler CETA-Aktionstag. Eine Übersicht aller Aktionen unter www.ceta-aktionstag.de/aktionskarte/aktionen.

Auch in den Tagen vor und nach dem 29. September finden Aktionen statt – zum Beispiel schon am 28.9. an der belgisch-deutschen Grenze oder am 30.9. in Berlin.

 

8. November 2018, 19:30 Uhr, Berlin

Menschenrechte müssen Vorrang vor Investoreninteressen haben!

Das Berliner Netzwerk lädt zu einem Vortragsabend zum Thema „UN Binding Treaty” ein.

http://www.stoppt-ttip-berlin.de/?p=1285

 

19. Januar 2019, Berlin

„Wir haben es satt!“-Demonstration für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, gesundes Essen und fairen Handel

 

11. Februar 2019, 19:30 Uhr, Berlin

Vortragsveranstaltung mit Bundesverfassungsrichter a.D. Siegfried Broß: Zu den Grundlagen und Grenzen bei der Gestaltung von Staatenverbindungen unter Beachtung von Rechtsstaats- und Demokratieprinzip – ausgehend von den aktuellen Freihandelsabkommen

Veranstaltet von der Urania Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Netzwerk TTIP | CETA | TiSA stoppen!

http://www.stoppt-ttip-berlin.de/?p=1273

 

2 Kommentare 26.9.18 22:12, kommentieren

Info - landesweite Aktionen gegen das Sterben im Mittelmeer

Kann man wohlvergnügt Sonnenbaden am Mittelmeer, wenn man weiß, dass in diesem Meer fast täglich Menschen ertrinken, die auf der Flucht in Seenot geraten sind? - Ich könnte es nicht - was sind das für Menschen, denen dieses Elend egal ist?

zur Info: unter "Links" sind konkrete Aktionen gegen Ignoranz und politische Spaltung zur Frage der Seenot im Mittelmeer von "Seebrücke.org" und dem "Umweltinstitut München" veröffentlicht.

 

3 Kommentare 25.7.18 17:30, kommentieren

Frühlingssonne und winterlicher Nachklang

Welch schöner Tag war! - Frühlingsanfang - die Sonne drang durch die Fenster - am liebsten hätt ich alle Arbeit stehn- und liegenlassen wollen und einfach nur raus! - aber der ausgefüllte Tag ließ es nicht zu... und als ich dann zur Arbeit aus dem Haus musste, war ich viel zu warm angezogen - fast wie an den eiskalten Tage zuvor... aber die letzten Tage hatten auch was Faszinierendes, wie Sonne, Eis und Wind miteinander rangen nach den vergangenen Winterwochen, die ja ziemlich durcheinander im Wetter waren... Wenn auch kaum Muße in der ganzen Zeit bei mir war, so schaffte ich es, die Schönheit der wenigen "echten" Wintertage doch immerhin in 4 Spaziergängen seit Januar einzufangen! - die das viele Nass und Grau vergessen lassen, ob unmittelbar vor der Haustür, im Stadtpark oder beim Besuch des Herkules in KS...

So entstand ein kleines "impressionistisches" Video mit Musik - mit der "Aria G-Dur", die ich in J.S.Bachs kleinen "Notenbüchlein für Anna Magdalena" fand - ein Notenbüchlein, das in einem meiner vielen Notenstapel gedultig seiner Zeit harrte, um endlich mal beachtet zu werden... nun fand es die Beachtung im Zuge meiner Konzertvorbereitung mit einem Bach-Programm für Cembalo solo - und die Zuhörer lauschten ganz andächtig...

https://www.youtube.com/watch?v=eVArljufzGU

(auch in der Linkliste an der Seite zu finden)


     

5 Kommentare 6.3.18 01:07, kommentieren

Jahresrückblick 2017

Nur bruchstückhaft hatte ich die Zeit, die Geschehnisse durch Schreiben zu reflektieren, es war einfach zuviel der Turbulenzen - dann eher ganz "abschalten" innerlich und die wenige Zeit zur Entspannung genießen, um die Dauerspannung zwischen beruflichen Aufgaben, die den Terminkalender randvoll machten, und der familiären und privaten Schieflage zu bewältigen. Stichpunktartig will ich die vergangenen 12 Monate notieren:

zum Jahresübergang 2016/17: Silvesterfeier zusammen mit Freunden von M., den ich in den Wochen zuvor immer mehr kennengelernt hatte. Da ich zu Silvester Geselligkeit liebe, hat mir das richtig gut getan, auch wenn ich im Innern an S. denken musste, dass er allein ist, aber auch nie gern Silvester gefeiert hat...

Januar:

- fühlte mich hin und her gerissen, aber eine endgültige Trennung von S. war unvermeidbar, da er mich gefühlsmäßig "verstieß“, um die Trennung zu verarbeiten - „nur“ Freundschaft wollte/konnte er nicht...leider.

- ein Hilferuf aus Berlin - Simon wurde in seiner "Behausung" von der Polizei aufgespürt und kommt in Haft wegen "Beamtenbeleidigung" als er auf Mirjams Bitte hin gut ein Jahr zuvor bei einer Pro-Migranten-Demo gegen eine Rechts-Demo in Berlin-Marzahn mitbeteiligt war und mit Polizisten ins Wortgefecht kam - ...echt dumm gelaufen - (wenn es für Klauerei oder echter Prügelei wäre...) - nein, wegen seines demokratischen Einsatzes! - Besuch 14 Tage später in der Haftanstalt Berlin-Plötzensee und Freikauf aus den Händen der Justiz, die sich über jeden abgezahlten Tag freut ...zum elendig Heulen war mir.

- Mirjam ist noch bis Ende Januar zum Studienaufenthalt in Nordirland.

- eigene Konzertverpflichtungen zwischendrin gut bewältigt

Februar:

- werde erstmals Smartphone-Besitzerin - nach gut 2 Jahren „Bedenkzeit“! ;-))

- Mirjam kommt nach B zurück – das Chaos in der WG setzt ihr seelisch sehr zu

- Jahreshauptversammlung des Musikerverbandes - kann endlich meine Vorsitz aufgeben, bin "nur noch“ Beisitzerin ...puh - echte Erleichterung.

- der tagelangen Totalausfall von "myblog" beschäftigt mich 

- Simon bekommt eine neue "betreute Wohnung" in B.-Wedding. Fahrt nach B zur Transporthilfe seiner Sachen aus dem Lagerraum der ehemaligen Whg. in Neukölln. - dafür Konzert mit meiner Barockband abgesagt. Der Wust von Amtsgängen/-schreiben für neue Unterlagen jeglicher Art ist seinerseits ohne Sozialbetreuer nicht zu bewältigen.

- Chorproben-WE mit M. zus. verbracht zur Einstudierung einer Mozart-Messe

März: - Mirjam kommt mit der Diplomarbeit in Berlin nicht recht voran wegen des Krachs in der WG, "Flucht" nochmals in die irische Einsamkeit... - tut ihr gut.

- Simon muss weiter"kämpfen"; dann der Verlust seines Smartphones - Kommunikation abgebrochen, Notleitung nur über den Sozialbetreuerdienst in abschottender Funktion mgl. („dürfen“ keine Auskunft geben)

April: - in den Osterferien erneut Fahrt nach B, leider sieht Simons Zimmer "nicht betreut" aus...er ist froh, dass ich ihm ein altes Notfallhandy überlasse; dann Weiterfahrt nach DD - Treff mit M. für erste gemeinsame Urlaubstage. Im "Schlepptau" seine über 90jährige(!) noch recht fitte Mutter - sie freute sich, seit vielen Jahren diese Stadt wieder zu sehen - Besuch des Pillnitzer Schlosses, natürlich die Innenstadt von DD und das Weinbau-Umland - wunderschön! M.ist froh, dass ich mit seiner Mutter gut zurechtkomme, fühlt sich etwas „entlastet“. Gemeinsame Rückfahrt auch in diesem Jahr über Viesselbach zur Gartenlaube und meinen Geschwistern, die dort anzutreffen waren.

Mai

- zum 1.Mai: Wanderung oberhalb des Rheintals an der Lorelei vorbei - ca. 18km bergauf-bergab mit M. und seinem alten Studienfreund und dessen Sohn, seinem ehemaligen Patenjungen - anstrengend aber toll! - nur meine Schuhsohlen verabschiedeten sich peu à peu von meinen Wanderschuhen - wegen "Materialermüdung"...

- Simon muss in eine Entzugsklinik, wie vorher schon - mit den gleichen nervenaufreibenden "Spielchen", bis er den Schritt schafft - diesmal in Neuruppin. Der Aufenthalt wirkt sich erst mal positiv aus, aber die Hoffnung, dass er eine Therapie gleich anhängt, platzt...

- Himmelfahrts-WE: Fahrt mit M. zum Berliner "Kirchentag" - für solchen Trubel bin ich nicht gemacht, erlebe diesen punktuell im Areal der Messehallen am Funkturm, bin mehr mit Treffen meiner Kids beschäftigt während M. sich mit seiner Posaunengruppe dort tummelt. Begleite Simon zum Bewährungshelfer, um seine „Arbeit statt Strafe“ zu beginnen.

Juni

- mehrere Konzertverpflichtungen

- Fahrt nach KS – zum Auftakt der documenta14 (berichtete)

- Endspurt des Schuljahres


Sommerferien

- Im Juli: Ferienbeginn – Urlaubsreise (ich berichtete vom 1.Teil)

In der Fortsetzung radelten wir von Wittenberg an der Elbe entlang gen DD. Von dort fuhren wir per Flixbus nach Wien und „erradelten“ die Metropole tags bis spät in die Nacht bei sommerlichen Temperaturen und machten noch einen Abstecher per Bahn nach Salzburg - war mehr als höchste Zeit, dass ich nun endlich mal diese Mozart-Stadt besuchte! - bevor wir dann per Bahn die Heimreise antraten...

- im August: meine Konzertplanung für die schon im Vorjahr angedachte Benefizkonzertreihe beginnt – kostet mich bis Ende des Jahres viel Raum – vor allem Zeit! - unzählige Anschreiben per Mail, Einrichten einer Internetseite zum Projekt, Programmplanung - und Üben!...

- Ferienende: nochmal kurzen Abstecher zur documenta14 und gleich weiter zur Gartenlaube für die letzten schulfreien Tage

Herbst

- Simon muss bis Ende September die Wohnungs räumen – Umzug zurück nach OS (ich berichtete schon)

- Mirjam fährt zum ersten großen Cousinentreffen mit den Kids von meinen Geschwistern - freut mich, dass sie untereinander doch Kontakt suchen/halten (mein Vater wurde zu Lebzeiten 23facher Opa!)

- Klassentreffen in Erfurt mit dem Ehemaligenjahrgang von der Unter-und Mittelstufe, bevor ich auf die „EOS“ kam - ich nahm vor fast 20 Jahre das letzte mal teil - solange hab ich die Leut nicht gesehen...!

- mehrere Konzertverpflichtungen waren zu schaffen

- Mirjam nimmt erste kurzzeitige Arbeitstelle bei verdi in Süddeutschland an u. bewirbt sich fürs neue Jahr um eine feste Sozialstelle beim DRK in Berlin

Dezember

- vom Advent bekomme ich nicht viel mit - zu viel Stress - aber die Konzertreihe ist fast vollständig - ab Februar 2018 sind über's Jahr verteilt mehr als 30 Benefizkonzerte zur Finanzierung der Initiative „Musik statt Sucht“ fertig geplant. Unterstützung fand ich im eigenen Musiker-und Bekanntenkreis, durch Freunde von mir und M. und durch meine Schwester G. (...mein Wunsch, meinen eigenen Sohn in der Initiative zu integrieren, steht allerdings noch "in den Sternen"...)

- zu Weihnachten kam Mirjam u. ihre afrikan. Freundin zu Besuch, wollte viele Leute besuchen/treffen, fast zu viele, sie verzettelt sich - zu guterletzt war „Mutter schuld“, weil ich auch ein bisschen Zeit „verplant“ hab - das traf verletzend. Ein kurzer spontaner Thermebesuch ließ d. Spannung wieder verfliegen...

Silvesterfeier 2017/18: wieder bei den gleichen Freunden in etwa gleicher Runde vom Vorjahr - ich freue mich drauf... draussen hört man schon am Vorabend Raketen und Böller... oder hab ich mich im Datum geirrt...? ;-))

 

Allen Lesern und Leserinnen wünsch ich ein gutes neues Jahr 2018! Prosit!

 


2 Kommentare 30.12.17 23:40, kommentieren

Petition contra Abholzung der Wälder

 << der Online-Link zur Petition ist im linken Feld zu finden oder hier per kopieren mgl.:

https://www.regenwald.org/petitionen/1120/500-jahre-alt-und-jetzt-gefaellt-beendet-den-kahlschlag-in-kanada?mtu=292861922&t=3789

 

2 Kommentare 2.12.17 14:54, kommentieren

weiter, immer weiter... weiter...weiter so?

...nein, das war nicht so abgemacht, als ich meinen Sohn holte aus Berlin am 18.9., samt seinen Habseligkeiten aus der Betreuten Wohnung des DND, wo er seit Anfang Juli keinen Zutritt mehr hatte... hollah, das war wieder mal eine der  "peinlichen" Situationen, die Überwindung kosten, dieses verdreckte Zimmer außer dem Mobiliar - das gehört ja dem DND - auszuräumen. Schnell entscheiden, was kommt in die Mülltonne, was kommt mit - und ab damit auf die Autobahn, bis zum Abend mußt ich zurück sein, die Arbeit - der Chor - erwartete mich...

Zumindest der nächste Tag war gesichert, die Anlaufstelle für die (Weiter-) Substitution hier in OS war schon kontaktet, ein Erstgespräch mit der Mitarbeiterin der Drogenhilfe fand statt, bei dem ich dabei sein konnte... - hatte die Erwartung des offenen Umgangs diesbezüglich schon in B von ihm zustimmend gefordert, dafür, dass ich ihn dort aus dem "Sumpf" hole und meine Tür ihm (wieder) öffne -(wohnen wollte er aber bei seinem Freund, der ihm sein Zi in der WG zur Verfügung stellte) - und...ihm natürlich helfen will, in Therapie zu kommen, was er vorhatte. Simon verschriftlichte dies in dem Erstantrag, sprach offen mit der Mitarbeiterin über sein vordringliches Anliegen und seine Beweggründe(!)...ihre Reaktion: ja - gemach, gemach - komm erst mal an hier, in Ruhe, erst mal peu à peu...(?? irgendwie klingelte es bei mir im Innern!)

  ...soviel zur Vorgeschichte - erst mal ein Schnitt hier.

Gestern fiel mir einer der Überweisungsscheine, bzw. wahrscheinlich der letzte Verordnung zur KH-behandlung in B, in die Hände. Ich hatte mich erneut nach längerer Zeit aufgerafft, den Stapel Unterlagen von meinem Sohn weiter zu sichten (z.T. überhaupt erst mal die "aufgelaufenen" Briefsendungen - meist Schuldenmahnungen - zu öffnen), die sich bei ihm im Zimmer in B im ersten Halbjahr angesammelt haben... 

...zurück > Berlin Anfang Sept.: ...die Tage/eher Wochen zuvor gab es wohl immer wieder Anläufe seinerseits, den Schritt erneut ins KH zur Entgiftung zu schaffen, zu guter Letzt "wollte (??) ihn aber kein KH aufnehmen", selbst seine (Haus-/Drogen-) Ärztin  konnte diese Aussage nicht wahrhaben, telefonierte selber rum...

...Verbindung halten, war meine Grundgedanke - Simon stand auf der Straße seit seinem - ursprünglich nur vorübergehenden - Rausschmiß aus dem Betreuten Wohnen, hatte zwar eine Unterschlupfmöglichkeit bei Mirjam und einem (Straßen-)Freund, aber... und ich hatte selber wahnsinnig viel zu tun (zu viel), doch eine innere Unruhe packte mich, zwischen Klavierunterrichten und Chorprobe versuchte ich ihn zu erreichen - er meldet sich - in der Stimme lag totale Endstimmung - ihm war wieder das Portomonaie mit Kontocard, Monatsfahrkarte, Krankenkarte abhanden gekommen (in seinem Zustand sicher eine leichte Sache) - er "wollt nicht mehr" - saß im U-Bahnhof... er brauchte jemand zum Sprechen, das spürte ich, aber ich musste los zur Arbeit! - ich sandte M. aufrufend eine Nachricht, dringend Verbindung mit Simon aufzunehmen, ihn irgendwie beruhigen, auch Mirjam rief ich an, bat sie, ihn zu sich zu holen, auch wenn es Überwindung kostet... der Sprung ins "Niemandland" war sehr nahe...

Ich nahm mir spontan einen Montag (18.9.) frei, um Simon und seine Habseligkeiten aus der Betreuungswohnung zu holen, die er nunmehr eh bis Ende des Monats geräumt haben sollte. Das war nur wochentags mgl. im Beisein des Betreuers zwecks Einlass... M. kam mit, wir fuhren Sonntagabend nach B, trafen Simon an, gingen gemeinsam noch mal zum Inder Goya II esssen, warteten auf Mirjam, die noch von Prag zurück unterwegs war - eine tschechische Freundin ihres damaligen Auslandsschuljahrganges dort hatte geheiratet - sie war geschlaucht vom WE und den Tränen nahe... auch sie stand vor neuen Anforderungen am Ende des Studentenlebens - ab Oktober den Sprung in die Arbeitswelt zu schaffen...

> und was nun?

Viele Wege waren zu gehen zum (Neu-)Anfang hier - als Erstes das Wohnungsmeldeamt mit 4 Anläufen, bis alles "passte" (ein "Untermietvertrag" musste her, eine amtliche Mietbescheinigung, "nervige" Öffnungszeiten des Bürgeramtes -es dauerte gut eine Woche..., weiter: - der Gang zum Sozialamt zur Kostenübernahme des Drogenhilfsdienstes, neues Konto mit Schuldensperre eröffnen, (Neu-)Antrag beim Jobcenter stellen, Sozialticket organisieren - dringend notwendig für die Fahrt zur Substitutionsstelle und Schwarzfahrerei zu vermeiden,.bei der Krankenkasse um neue Krankenkarte bitten - die hattens auch nicht so eilig mit so einem "Kunden"...und, und... da kann man sich wohl schnell dran gewöhnen, dass Mutter alle Notwendigkeiten zahlt! - oft hielt er sich tags bei mir auf - die WG-Freunde gingen ihrer Arbeit nach - lieber so, als auf der Straße rum hängen, war mein Gedanke...außerdem könnt ich gut Hilfe gebrauchen für den Garten (Sträucher schneiden, umgraben, neues Hochbeet aus Paletten bauen) - schwitz, schwitz - die mittlerweile arg überdosierte Medikation mit dem Substitut u.a. machte ihn tagmüde, schlapp, gereizt...und der Schweiß rann ihm nur so übers Gesicht, das er ständig ein Handtuch griffbereit haben musst... ein kräftiger Körper, der innerlich völlig kaputt war... KRANK! - aber das Thema Therapie war im Laufe von 4 Wochen nicht mehr auf der Akutliste bei der Arbeit mit seiner Sozialarbeiterin - eher: eine eigene Wohnung finden!...wozu? ...war er "fähig"/"gesund genug"? Fand sie, dass er sich selbst "auf die Reihe" bringen kann? - oder nur, damit er "seine Ruhe" haben kann?...ich fuhr mit zur Drogenhilfe, um ein Gespräch zu dritt zu führen...hab mir die Nacht zuvor genau überlegt/notiert, was ich alles anbringen will - das legt ich ihr vor - sie las es nebenbei, nahm es zur Kenntnis - einiges war ihr noch nicht aufgefallen...klar, wenn statt zwischen 8-10uhr erst zwischen 11-12uhr die Substitutausgabe ist, da kann ja der Vormittag verschlafen werden, genug Zeit, um "frisch" zu erscheinen - und der Schein kann bei ihm sehr trügerisch sein... in ihrer "Ratlosigkeit" dehte sie den Spieß um, verwies auf Simons  (mittlerweile durch sie sich gestützt fühlend) "Meinung", dass er "es" schaffen will ohne Therapie mit dem Ratschlag an mich: ich sollte zur psychsozialen Beratung für Angehörige gehen, dort - zur nächsten Haustür rein - also gleich nebenan...

...und weiter? 


1 Kommentar 21.11.17 03:18, kommentieren

vom Umweltinstitut München

Glyphosat in der Endlosschleife?


 

hier ist es:

https://www.youtube.com/watch?v=2IE_1lcumuE

 

1 Kommentar 15.11.17 01:06, kommentieren